Der Weg zu einem Hund ?

Re: Der Weg zu einem Hund ?

Beitragvon Tenni » So 6. Mai 2012 21:43

ich bin ehrlich,ich hab mich nie mit den rassen auseinandergesetzt. bzw. ich hab die rassebeschreiungen kurz überflogen und festgetsellt, dass Nami und Saya ihre ganz sicher nicht gelesen haben

Nami ist ein Podenco-Mix und hat einen starken will to please und sehr leicht kontrollierbaren Jagdtrieb dafür aber eine ausgeprägte Territorialbezogene Aggression. sehr menschenbezogen und extrintelligent

Saya ist ein Border Collie - JRT-Mix, also so eine faulen Hund hab ich einen Leben nicht gesehen. Ihr ist jede Beschäftigung zu mühsam. Außer rennen und mit anderen Hunden spielen hat sie nix im Kopf. Sie ist sehr eigenständig und ein ziemliches trotteliges Tier. Und es stört sie kein bisschen den ganzen Tag auf der Couch zu verschlafen.

Ich habe eine Hunde nicht wegen der Rasseeigenschaften ausgesucht, sondern wegen ihres Charakters

Ihre Charakteren haben einfach gut zu mir gepasst (nja außer Sayas passt nicht so richtig, aber die hat wirklich ne 180° Drehung gemacht und damit muss ich halt klarkommen)
Auch Maho ist kein typischer Chihuahua. Sie ist sehr viel ruhiger. Aus diesen Grund wollte ich damals sie haben.


Hunde müssen charakterlich nicht zu ihren Rassen passen, daher finde ich es wichtiger auf den Charakter zu schauen
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Re: Der Weg zu einem Hund ?

Beitragvon Hansini » Mo 7. Mai 2012 05:31

Tenni, vom Grundprinzip her gebe ich Dir recht, aber wie kannst Du bei einem Welpen schon explizit den Charakter, der sich erst noch formt feststellen?

Ich gucke mir Rasseeigenschaften an und nehme den worst case an. Dann entscheide ich, ob ich bereit und in der Lage bin damit umzugehen. Bin ich das, lasse ich mich darauf ein. Bin ich das nicht, verzichte ich. Der worst case muss nicht eintreten. Es kann ganz anders kommen. Klar. Dann sollte man als guter Hundehalter bereit sein, darauf einzugehen. Sich vorzubereiten finde ich allerdings eine gute Sache. Lieber länger überlegen, als zu wenig. Die Vorbesitzer von Felix haben sich gewundert, dass er soviel Jagdtrieb hat und Feldhasen getötet hat und das bei einem Glatthaar Foxterrier - Beagle - Mix.

@Fritz

Kromfohrländer scheidet aus meiner Sicht vorab schon aus. Sehr sportlicher Hund. Pudel, vielleicht Kleinpudel (bis 45 cm) fände ich durchaus passend. Eine weitere kurzhaarige Variante wäre der Boston Terrier - kein Terrier. Die laufen problemlos am Rad.
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Re: Der Weg zu einem Hund ?

Beitragvon Pudelfan » Mo 7. Mai 2012 07:47

andyyy hat geschrieben:Mit pudel kenn ich mich nicht aus aber Bekannte haben einen großen Pudel und lassen den nicht scheren und der haart wohl überhaupt nicht. Keine Ahnung ob das so stimmt... :?: Ich weiß aber net ob die den irgendwie besonders pflegen also baden und irgendwie besonders oft kämmen oder so...
LG Lola


Nein, der Pudel haart nicht muß aber geschoren werden so alle 2 Monate. Das Fell wächst ja wie unser Haar immer weiter. Wie will man sonst einen Pudel pflegen? Der verfilzt doch sonst und vor allem im Sommer ist das doch sonst viel zu warm. Im Winter von Oktober bis März schere ich meine auch nicht, man merkt dann aber, daß man länger zum kämmen und Bürsten braucht, als wenn das Fell kürzer ist
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Re: Der Weg zu einem Hund ?

Beitragvon Tenni » Mo 7. Mai 2012 10:10

Hansini hat geschrieben:Tenni, vom Grundprinzip her gebe ich Dir recht, aber wie kannst Du bei einem Welpen schon explizit den Charakter, der sich erst noch formt feststellen?

Ich gucke mir Rasseeigenschaften an und nehme den worst case an. Dann entscheide ich, ob ich bereit und in der Lage bin damit umzugehen. Bin ich das, lasse ich mich darauf ein. Bin ich das nicht, verzichte ich. Der worst case muss nicht eintreten. Es kann ganz anders kommen. Klar. Dann sollte man als guter Hundehalter bereit sein, darauf einzugehen. Sich vorzubereiten finde ich allerdings eine gute Sache. Lieber länger überlegen, als zu wenig. Die Vorbesitzer von Felix haben sich gewundert, dass er soviel Jagdtrieb hat und Feldhasen getötet hat und das bei einem Glatthaar Foxterrier - Beagle - Mix.



ich hab den wurf von maho nun lange beobachtet 2 Monate lang, natürlich kann an nicht explizit den charakter vorhersagen, aber die unterschiede waren doch im jungen alter schon sehr deutlich. sie hatte für mich die besten anlagen die ich dementsprechend fördern konnte und so ihren charakter formen konnte
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Re: Der Weg zu einem Hund ?

Beitragvon andyyy » Mo 7. Mai 2012 14:47

Pudelfan hat geschrieben:Nein, der Pudel haart nicht muß aber geschoren werden so alle 2 Monate.

Mit "der wird nicht geschoren" meinte ich, dass der nicht diesen "Pudelhaarschnitt" hat, also nicht wie auf dem zweiten Bild, sondern wie auf dem ersten, was ich persönlich sehr viel hübscher finde ;)
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Re: Der Weg zu einem Hund ?

Beitragvon Fritz » Mo 7. Mai 2012 15:02

colito hat geschrieben:ich würde mir übrigens nach den dreien, nie mehr in meinem leben einen jungen hund anschaffen, ich bin 52 und man weiss da nie, was passiert.
elo


Nah-ja ,
ich glaube , 52 Jahre ist nicht zu alt um einen Welpen aufzuziehen und es hat auch große Vorteile .
Einen Hund den man selber großgezogen hat ,entwickelt auch eine intensivere Bindung zu einem ,
auch ist es besser möglich ,auf besondere Verhaltensabweichungen bei dem Hund einzugehen ,
wenn man diesen von klein auf kennt und weiß was er alles erlebt hat ,
wobei ein Besitzerwechsel auch Komplikationen bringen kann .


Tenni hat geschrieben:Ich habe eine Hunde nicht wegen der Rasseeigenschaften ausgesucht, sondern wegen ihres Charakters
Ihre Charakteren haben einfach gut zu mir gepasst.
Hunde müssen charakterlich nicht zu ihren Rassen passen, daher finde ich es wichtiger auf den Charakter zu schauen


Jeder Hund hat natürlich seinen eigenen individuellen Charakter , doch ,ist dieser normalerweise nur in einer gewissen Bandbreite vorhanden ,der innerhalb der Rasse eigenen Merkmalen bleibt .

Ich glaube auch Aussehen und Gestalt , geben ein bestimmtes Verhalten des Hundes vor .
Jedes Kind kann sehen ,ein Teckel hat andere Fähigkeiten wie der Windhund .


Pudelfan hat geschrieben: Der Pudel haart nicht muß aber geschoren werden so alle 2 Monate. Das Fell wächst ja wie unser Haar immer weiter. Wie will man sonst einen Pudel pflegen? Der verfilzt doch sonst und vor allem im Sommer ist das doch sonst viel zu warm. Im Winter von Oktober bis März schere ich meine auch nicht, man merkt dann aber, daß man länger zum kämmen und Bürsten braucht, als wenn das Fell kürzer ist


Der Pflegeaufwand der bei einem Hund aufgebracht werden muß , sollte auch ein Wahlkriterium bei der Suche nach einem Hund sein .
Es ist wohl nicht unerheblich, wie viel Zeit und Kosten die Pflege seines Schützlings verursacht
und ob man dieses ein Hundeleben lang auf sich nehmen möchte .
Bei einigen Hunderassen ist ja die Haar- und Körperpflege eine sich täglich zu wiederholende Notwendigkeit ,
zu der wohl auch eine besondere Passion gehören muß , um daran die Freude nicht mit der Zeit
zu verlieren .


Hansini hat geschrieben:
@Fritz
Kromfohrländer scheidet aus meiner Sicht vorab schon aus. Sehr sportlicher Hund. Pudel, vielleicht Kleinpudel (bis 45 cm) fände ich durchaus passend. Eine weitere kurzhaarige Variante wäre der Boston Terrier - kein Terrier. Die laufen problemlos am Rad.



Ich habe nicht so viel Erfahrung mit dem Boston-Terrier ,ein paar mal habe ich diesen Hund sehr freudig herumlaufen sehen , doch haben diese eine kurze Schnauze , hat das keine Nachteile ?

Was spricht gegen den Kromfohrländer , er hat wohl Terrier unter seinen Vorfahren ,
aber der Bosten-Terrier doch ebenfalls auch ?

Fritz.
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Re: Der Weg zu einem Hund ?

Beitragvon Fritz » Mo 7. Mai 2012 15:21

andyyy hat geschrieben:
Pudelfan hat geschrieben:Nein, der Pudel haart nicht muß aber geschoren werden so alle 2 Monate.


Mit "der wird nicht geschoren" meinte ich, dass der nicht diesen "Pudelhaarschnitt" hat, also nicht wie auf dem zweiten Bild, sondern wie auf dem ersten, was ich persönlich sehr viel hübscher finde ;)




Der wird auch auch geschoren . !
Das Fell der Pudel hört nicht auf zu wachsen , doch auf eine Frisur kann dabei aber verzichtet werden .

Fritz .
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Re: Der Weg zu einem Hund ?

Beitragvon Pudelfan » Mo 7. Mai 2012 15:52

Nun ja, den Conti muß ein normaler Pudel für den Hausgebrauch auch nicht zu haben, aber das erst Bild find ich auch nicht sehr schön, besonders nicht die kurzen Ohren. Ich finde, die Modeschur sollte es schon sein, damit der Hund gepflegt aussieht.

so in etwa
095.JPG

094.JPG
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Re: Der Weg zu einem Hund ?

Beitragvon andyyy » Mo 7. Mai 2012 19:00

Sorry musste die Bilder rausnehmen weil das nicht meine eigenen waaren :oops: :oops:
Hier sind aber die Links:
http://www.hundepflege.eu/wp-content/up ... 813194.jpg
(den ich nicht so schön finde)

http://www.natur-server.de/Bilder/VS/00 ... -Pudel.jpg
(den ich wesentlich schöner finde ;) )
LG Lola
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Re: Der Weg zu einem Hund ?

Beitragvon Isabel » Mo 7. Mai 2012 21:37

Fritz hat geschrieben:
Unter den FCI Kategorie 9. Hunden , sehe ich nur drei die am Fahrrad laufen würden ,
das wären der Pudel , der Tibet-Terrier so wie auch der Kromfohrländer .

Fritz .


Da sind schon noch ein paar weitere bei, die am Rad laufen können. Die Ausdauer von kleinen Hunden wird oft unterschätzt!!! Es kommt ganz darauf an, wie sie behandelt und trainiert werden...
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