Vegane Hundeernährung

Re: Vegane Hundeernährung

Beitragvon ABN » Do 3. Aug 2017 22:01

Danke, Sophia, klingt interessant.
Trotzdem ... mein Denny und ich sind als Allesfresser zu Welt gekommen - er sogar mit Schwerpunkt Fleisch.
Massentierhaltung ist natürlich schlecht ... ich bemühe mich daher nur Hühner und Eier aus Freilandhaltung zu kaufen und sonst Fleisch von Tieren, die hoffentlich ein passables Leben gehabt haben.
VG, Anna
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Re: Vegane Hundeernährung

Beitragvon Jan » Sa 5. Aug 2017 07:02

aktueller Beitrag dazu

http://www.sueddeutsche.de/stil/ernaehr ... -1.3611903

Zitat:

Seriöse Studien gibt es nicht


Seriöse Studien gibt es nicht, obwohl dies immer wieder von Tierrechtlern behauptet wird. Eine oft zitierte Untersuchung, die über die Peta-Zeitschrift Animal Times ausgeschrieben wurde, gilt unter Fachleuten als einseitig und wenig aussagekräftig, da es sich bei den 300 dokumentierten Fällen ausschließlich um vegan ernährte Hunde von Peta-Sympathisanten handelte, eine Kontrollgruppe mit fleischfressenden Hunden gab es nicht


Nach eineinhalb Jahren mit veganem Hundefutter kam Martina Hinterwallner dann doch ins Grübeln. "Wenn meine Hunde auf der Straße einen Döner oder eine Bratwurst riechen, sind sie natürlich total fasziniert", sagt sie, "das kann ich ihnen nicht verdenken. Ich habe irgendwann beschlossen, sie nicht mehr rein vegan zu ernähren." Schoko und Axel bekommen jetzt wieder dreimal in der Woche Fleisch - feinstes Bio-Hühnchen, zubereitet von einer veganen Profi-Köchin.
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Re: Vegane Hundeernährung

Beitragvon Fritz » So 6. Aug 2017 23:42

Hallo,
auch vegane Ernährung für die Menschen ist bestimmt nicht artgerecht
und nur mit zusätzlichen Nahrungsergänzungsmitteln über längere Zeit durchzuhalten.

Gerade habe ich gelesen, wie gefährdet Säuglinge, oder Kleinkinder sind,
wenn sie von sich Vegan ernährenden Müttern gestillt werden,
unter einem akuten Mangel an Vitamin B12 , Eisen, Zink und Jod zu leiden.
Solche Kleinkinder haben Blutarmut, Nervenschäden oder Schäden der Haut.

Da heute immer mehr Menschen, besonders in den Städten völlig auf Fleischkost verzichten,
treten meist bei ihren Kindern, immer öfter nicht wieder gutzumachende Folgen auf,
die dann in den Kinderkrankenhäusern festgestellt und behandelt werden müßen .

Sollte man Mütter, die ihre Kinder durch eine, einseitige vegane Ernährung krankmachen,
auch bestrafen. :?: :?:

http://www.spiegel.de/panorama/gesellsc ... 20634.html

Fritz.
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Re: Vegane Hundeernährung

Beitragvon Sophia » Di 8. Aug 2017 11:59

Fritz hat geschrieben:Hallo,
auch vegane Ernährung für die Menschen ist bestimmt nicht artgerecht
und nur mit zusätzlichen Nahrungsergänzungsmitteln über längere Zeit durchzuhalten.


Ja, das ist im Wesentlichen Vitamin B12. Das fleischproduzierende Tiere auch zugefüttert bekommen und nicht mehr auf natürlichem Weg aufnehmen. :roll: :?: Den ziemlich aufwändigen Umweg kann ich mir sparen :lol:

Fritz hat geschrieben:Gerade habe ich gelesen, wie gefährdet Säuglinge, oder Kleinkinder sind,
wenn sie von sich Vegan ernährenden Müttern gestillt werden,
unter einem akuten Mangel an Vitamin B12 , Eisen, Zink und Jod zu leiden.
Solche Kleinkinder haben Blutarmut, Nervenschäden oder Schäden der Haut.

Da heute immer mehr Menschen, besonders in den Städten völlig auf Fleischkost verzichten,
treten meist bei ihren Kindern, immer öfter nicht wieder gutzumachende Folgen auf,
die dann in den Kinderkrankenhäusern festgestellt und behandelt werden müßen .

Sollte man Mütter, die ihre Kinder durch eine, einseitige vegane Ernährung krankmachen,
auch bestrafen. :?: :?:

Natürlich sollte man Eltern, die ihre Kinder fehlernähren, bestrafen. Also, alle - egal ob omnivor, vegan oder sonstwie. Meiner Meinung nach sollte man auch BMI-35-Eltern mit BMI-30-Kindern bestrafen, in deren Einkaufswägen sich Cola, Weißbrot, Süßigkeiten, Billigfleisch und Fertigprodukte stapeln... Nur zu. Nur weil manche es falsch machen, heißt es nicht, das es per se falsch ist. Ist wie beim Barfen.. da gibt es ja auch die, die ausschließlich Fleisch in den Napf füllen...

Ich hoffen sehr (im Sinne einer umfassenden Meinungsbildung), dass ihr die Vorteile pflanzlicher Ernährung genauso akribisch recherchiert wie die vermeintlichen Nachteile - und damit meine ich nicht effektheischende Spiegelartikel, die auf medienwirksame Veganerelternnieten verweisen. Und: Die Frage "Wieso gehen Eltern davon aus, dass ihr Kind dieselben Vorlieben hat wie sie selbst und daher dasselbe essen muss?" sollten sich vlt auch fleischessende Eltern stellen. Ich kann mich nur wiederholen: Angesichts der Produktionsbedingungen kann das Produkt nix gutes sein. Und ja, das gilt leider auch für Bio-Betriebe.
Leider reduziert sich der Artikel auf subjektive Punkte. Gerade den mit der Dekadenz find ich sehr "gelungen": Da wird sinngemäß im Hinblick auf Hungerleidende argumentiert, Veganismus wäre ein Luxusproblem. Das die hiesige Viehwirtschaft einer der großen Triebfedern für Elend und Hunger anderswo ist, wird nicht erwähnt. Als Fleischesser mag man ja nicht dekadent erscheinen. Immer schön in der Filterblase bleiben, bloß keine Hintergründe erläutern. Aber ist halt der Spiegel.

Jan: Falls du dir die Mühe gemacht hast, die Links anzuschauen: Da war eine Kontrollgruppe dabei. Letzten Endes kann man sicher alle Studien hinterfragen, und sollte es vermutlich auch. Allerdings vertraue ich als Wissenschaftler darauf, dass sich durch Studien, Veröffentlichungen etc. irgendwie sowas wie eine Meinung bilden lässt, die etwa im Bereich der Realität liegt. Und in Summe komm ich dann zu meinen schon geschilderten Entscheidungen.
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Re: Vegane Hundeernährung

Beitragvon sven59 » Di 8. Aug 2017 14:54

Hi ich denke wenn ein mensch sich entschlossen hat ne diät oder nur noch pflanzen
Zu essen sollte er niemanden dazu zwingen das gleiche tun zu müssen,auch ihren hund nicht,oder sich ganz einfach keinen hund der ein raubtier ist sondern ein kaninchen anschaffen.
Im übrigen bin ich der meinung das pflanzen auch lebewesen nur einer anderen art sind,selbst unter diesen giebt es fleischfresser zb die venus fliegenfalle, weshalb sollte etwas was kein tier ist sich fortpflanzen wollen, obstbäume sind auch lebewesen,ihre früchte die samen und ihre kinder die jungen bäume, sie suchen nach wasser wie alle bäume bluten wie wir und verschliesen ihre wunden mit harz sie atmen durch ihre blätter ähnlich wie wir und wenn der wind durch weht kann man jeden baum reden hören,viele pflanzen schützen sich vor fressfeinden mit dornen, also wenn ein veganer kein tier essen will so sollte er nicht dem armen salat seinen kopf abschneiden sondern steine essen oder ganz darauf verzichten.übrigends war das kein witz in afrika werden viele arten von steinen verspeist so das man abwechlungsreiche kost hat die auch schnell sättigt also wohl bekommts
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Re: Vegane Hundeernährung

Beitragvon sven59 » Di 8. Aug 2017 15:28

sven59 hat geschrieben:Hi ich denke wenn ein mensch sich entschlossen hat ne diät oder nur noch pflanzen
Zu essen sollte er niemanden dazu zwingen das gleiche tun zu müssen,auch ihren hund nicht,oder sich ganz einfach keinen hund der ein raubtier ist sondern ein kaninchen anschaffen.
Im übrigen bin ich der meinung das pflanzen auch lebewesen nur einer anderen art sind,selbst unter diesen giebt es fleischfresser zb die venus fliegenfalle, weshalb sollte etwas was kein tier ist sich fortpflanzen wollen, obstbäume sind auch lebewesen,ihre früchte die samen und ihre kinder die jungen bäume, sie suchen nach wasser wie alle bäume bluten wie wir und verschliesen ihre wunden mit harz sie atmen durch ihre blätter ähnlich wie wir und wenn der wind durch weht kann man jeden baum reden hören,viele pflanzen schützen sich vor fressfeinden mit dornen, also wenn ein veganer kein tier essen will so sollte er nicht dem armen salat seinen kopf abschneiden sondern steine essen oder ganz darauf verzichten.übrigends war das kein witz in afrika werden viele arten von steinen verspeist so das man abwechlungsreiche kost hat die auch schnell sättigt also wohl bekommts da war noch was statistisch verspeist jeder mensch ca 250 spinnen in jahr beim schlafen auch veganer die tierchen suchen sich hslt ne schöne höhle zum schlafen was giebts einladenderes als der mund dunkel und feucht so wies die spinne mag, atmen sollte man nur noch mit maske da man beim atmen milionen milben die in der luft sind einatmet ist zwar winzig ist aber auch ein tier ,die menge machts aufs jahr gerechnet, mir tun nur die tiere leid was sollen die denn noch essen wenn die menschen veganer werden und ihnen auch das gras wegfuttern
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Re: Vegane Hundeernährung

Beitragvon Sophia » Di 8. Aug 2017 22:34

Danke für deine Antwort, Sven. :|

Kurz dazu: Wenn dir die Pflanzen so am Herzen liegen, hoffe ich, dass gerade du kein Fleisch isst. Denn schau mal nach, wie viele Kilo Pflanzen für ein Kilo Fleisch so draufgehen.

Und ja, klar, niemand kann absolut tierleidfrei leben. Das ist utopisch. Das bedeutet nicht, dass man nicht versuchen kann (oder mit Hinblick auf die Vorteile für nachkommende Generationen, die vlt auch noch auf diesem Planeten existieren wollen, sollte...?), es zu einem gewissen Grad zu tun.

"weshalb sollte etwas was kein tier ist sich fortpflanzen wollen" - ist das ein Argument? Reproduktion ist so ziemlich das Streben aller Lebewesen. Und ja, Pflanzen sind auch welche. Nur höchstwahrscheinlich weniger leidensfähig im Sinne von schmerzsensitiv (ich spar mir mal den empfohlenen Vergleich zwischen Schlachthausvideos und Apfelernte)

Und wenn du schon mit dem Klassiker "Steine essen" anfängst, führe ihn bitte auch zu Ende - beinahe jeder Lebensraum ist von Mikroorganismen besiedelt. Veganismus ist also wirklich zum Scheitern verurteilt.


:roll:
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Re: Vegane Hundeernährung

Beitragvon mayrchen » Mi 9. Aug 2017 13:34

Den Artikel über stillende Mütter, die sich vegan ernähren und dass es gefährlich für die Kinder sein kann, hab ich auch gelesen. Ich kann es nicht nachvollziehen. Und genauso wenig, nein, sogar noch weniger wie man seinen Hund vegan ernähren möchte. Es sind zwar keine 100%igen Fleischfresser wie Katzen. Natürlich ist es trotzdem nicht.
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Re: Vegane Hundeernährung

Beitragvon sven59 » Mi 9. Aug 2017 16:31

Das möcht ich sehen ein hund der anstatt eines saftigen steaks einen napf gefüllt mit erlesenen früchten aus dem garten frisst ,wie salat kartoffeln gurken reis gut gemischt und ein minzblatt oben drauf da muss er doch appetit bekommen,
Im übrigen bin ich sehr gerne bereit veganern ein reichhaltiges angebot an schmackvollem gräsern gesundem unkraut und brennesseln frei zur verkostung zur verfügung zu stellen.,ganz ohne zusatzstoffe wie im supermarkt wo das obst und gemüse durch bienenwachs so schön strahlt,
die natürlichen zutaten von Carmin Lippenstifft welches die rote farbe durch chitin also zerriebener schildlaus hat kann bei mir sicher auch gefunden werden.
Sollte es ihnen von zuviel grünzeug übel werden so ist in der apotheke eine arzneidragee dagegen zu finden ihr wisst schon die pillen in gelierkapseln welche aus rinder oder schweineknorpel gemacht wird gelee welches natürlich auch im pudding ode in weingummibeeren ah da kommen wir wieder zur schildlaus wisst ihr warum die berchen so rot sind ???klar roter chitin das ist das was die käfer auf dem rücken tragen.also geht nicht für euren hund in den supermarkt kauft kein päckchen von tierfutterherstellern mit hünchen wild hmm gehört zum wild nicht auch die wanderratte dazu oder gemeine feldmaus, nein mein garten bietet auf 12 ar genügend für jeden veganer und seinen hund ganz ohne künstliche zusatzstoffe und gedüngt nur von den streunerkatzen meinem hund und seiner hundefreunde und ähem gelegendlich von mir.
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Re: Vegane Hundeernährung

Beitragvon Sophia » Do 10. Aug 2017 13:14

sven59 hat geschrieben:Das möcht ich sehen ein hund der anstatt eines saftigen steaks einen napf gefüllt mit erlesenen früchten aus dem garten frisst ,wie salat kartoffeln gurken reis gut gemischt und ein minzblatt oben drauf da muss er doch appetit bekommen,
Im übrigen bin ich sehr gerne bereit veganern ein reichhaltiges angebot an schmackvollem gräsern gesundem unkraut und brennesseln frei zur verkostung zur verfügung zu stellen.,ganz ohne zusatzstoffe wie im supermarkt wo das obst und gemüse durch bienenwachs so schön strahlt,
die natürlichen zutaten von Carmin Lippenstifft welches die rote farbe durch chitin also zerriebener schildlaus hat kann bei mir sicher auch gefunden werden.
Sollte es ihnen von zuviel grünzeug übel werden so ist in der apotheke eine arzneidragee dagegen zu finden ihr wisst schon die pillen in gelierkapseln welche aus rinder oder schweineknorpel gemacht wird gelee welches natürlich auch im pudding ode in weingummibeeren ah da kommen wir wieder zur schildlaus wisst ihr warum die berchen so rot sind ???klar roter chitin das ist das was die käfer auf dem rücken tragen.also geht nicht für euren hund in den supermarkt kauft kein päckchen von tierfutterherstellern mit hünchen wild hmm gehört zum wild nicht auch die wanderratte dazu oder gemeine feldmaus, nein mein garten bietet auf 12 ar genügend für jeden veganer und seinen hund ganz ohne künstliche zusatzstoffe und gedüngt nur von den streunerkatzen meinem hund und seiner hundefreunde und ähem gelegendlich von mir.


Ich bin mir jetzt nicht ganz sicher, was du damit sagen willst. Schön, dass du über Inhaltsstoffe tierischen Ursprungs gut Bescheid weißt. Jeder halbwegs informierte Mensch, der eben diese meiden möchte, ist darüber im Bilde. Und ja, u.a. aus solchen Gründen kauf ich nicht in Supermärkten ein. Schon allein, weil die die schlechte Angewohnheit haben, alles mit einer Plastehülle versehen zu müssen. Von Regionalität ganz zu schweigen.

Tipp für den Garten - neben dem Stickstoff gibt so ein Tier ja auch gerne mal nen Parasiten ab: Mit Pflanzenjauche, Kleepellets und Gründüngung gärtnert es sich auch sehr gut ;)
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