Totales Unverständnis und Trauer

Totales Unverständnis und Trauer

Beitragvon Qeutschekuche » Mo 2. Jul 2018 12:16

Mein Name ist Elisa und das ist mein erster Beitrag.

Letztes Jahr wurde unser 1-Jähriger Collie-Schäfer Mischling Branko kastriert. Er ist aus der Narkose nie aufgewacht. Die ganze Familie war total entsetzt und traurig. Das wohl schlimmste war: Wir mussten trotzdem alle Kosten für die Op tragen, dazu kamen Kosten für die Reanimierung und die Entsorgung :(

Für mich macht es Sinn dass man auch bei missglückter Operation zahlen muss. Aber das schlimme an dieser Erfahrung ist, dass ich immer gleichzeitig sauer und traurig bin wenn ich an Branko denke. Traurig weil er einfach nicht wieder aufgewacht ist und sauer weil es so unfassbar teuer war. Das Geld hat der Familie weh getan. Dafür ging der Jahresurlaub drauf.

Ich möchte unbedingt einen neuen Welpen. Die Zeit mit Branko war so schön. Aber mein Mann sagt er könne es nicht nochmal. Das sei alles viel zu teuer und macht ihn so traurig.

Wie kann ich ihn überzeugen? Ich glaube ich könnte besser mit dem Schmerz umgehen wenn neues Hundeleben in die Bude kommt
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Re: Totales Unverständnis und Trauer

Beitragvon Krypto » Mo 2. Jul 2018 14:56

Du versucht eine Lücke zu schließen, ich denke du solltest die Meinung deines Mannes respektieren.
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Re: Totales Unverständnis und Trauer

Beitragvon kiwii » Di 3. Jul 2018 12:42

Hallo Elisa,

das tut mir schrecklich Lied. Ich weiß gar nicht was ich machen würde, wenn meine Fellnase mal von uns geht :( ... Darüber möchte ich gar nicht nachdenken.

Ich würde Krypto nicht 100% zustimmen. Klar, versucht man eine Lücke zu schließen aber viele Hundebesitzer holen sich einen neuen Hund, wenn der Schmerz über den Verlust des letzten überwunden hat. Und hier würde ich ansetzen: dein Mann ist einfach noch nicht bereit für einen neuen Hund und würde diesen eventuell auch nicht wirklich annehmen. Gib ihm doch noch ein wenig Zeit und setz ihn nicht unter Druck.

Den finanziellen Aspekt kann ich auch sehr gut nachvollziehen. Bei solchen Operationen kommen schnell mal mehrere Tausend Euro zusammen.
Ich habe für meinen Hund eine Hunde OP Versicherung abgeschlossen. Nicht alle OP Versicherungen übernehmen zu gleichen Teilen alle Kosten, die bei einer OP anfallen. Das unterscheidet sich von Anbieter zu Anbieter. Es gibt auch rassespezifische Erkrankungen, die dann ausgenommen sind.
Es gibt auch unterschiedliche Angebote über die Kostenübernahme bei Klinikaufenthalten, was dann nach der Anzahl der Tage entschieden wird (Quelle: https://www.hundeopversicherung.net/#to ... erationen- ).
Insgesamt kann man aber mit einer Hunde Versicherung sehr viel Geld sparen.
Behandlungen, die keine Operation verlangen müssen von dir selbst bezahlt werden.

Unterhalte dich nochmal mit deinem Mann in Ruhe über die ganze Angelegenheit und schlage ihm eventuell auch eine Versicherung als Absicherung vor.
Ich kann euch aber auch raten noch ein paar Monate zu warten. Wenn euer Hund so unerwartet gestorben ist kann es sein, dass man bei seinem zweiten Hund übervorsichtig und etwas gestresst wird, weil man denkt, dass ihn vielleicht das gleiche Schicksal ereilt.

Ich bin mir aber sicher, dass ihr in Zukunft mit einer anderen Fellnase, die kein Lückenfüller sondern ein vollwertiges Mitglied eurer Familie ist glücklich werdet :)
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