BARF - eine Gefahr für Mensch und Tier

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Beitragvon ABN » Mi 16. Okt 2019 15:14

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Re: BARF - eine Gefahr für Mensch und Tier

Beitragvon Fritz » Mo 21. Okt 2019 07:52

Hallo,
dass rohes Fleisch Keime und Parasiten übertragen können, ist wohl bekannt.
Besonders ist Schweinefleisch problematisch für Hunde, aber auch Menschen können gefährdet sein,
wenn sie rohes Fleisch verzehren, oder sich nach dem öffnen von Verpackungen,
oder dem Zubereiten, besonders von Geflügelfleisch nicht vorsehen.
Leider wird das Problem, mit den multiresistenten Keimen, immer größer
und solche sind besonders in Krankenhäusern und Pflegeheimen , zunehmend gefährlich.
Leider wird in Deutschland, im Gegensatz zu anderen Ländern,nicht viel dagegen getan
und die Sterberate in solchen Einrichtungen ist entsprechend hoch.

Fritz.
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Re: BARF - eine Gefahr für Mensch und Tier

Beitragvon Gandalf » Di 22. Okt 2019 14:24

Täglich veröffentlichen Universitäten und andere Forschungseinrichtungen 100e von Forschungsergebnissen. Warum wird gerade diese - nicht besonders große, nicht besonders bedeutsame - Studie nun so gehypt? ....

Deshalb, lasst Euch keinen Sand in die Augen streuen. Sondern denkt selbst und fragt Euch immer: Wem nützt es? Wem schadet es? Fazit: Ich denke, dass die Chance, dass Eure Hunde an minderwertigem Industriefutter krank werden um ein Vielfaches höher liegt, als dass sie sich nur einen MRSA Keim einfangen.

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Re: BARF - eine Gefahr für Mensch und Tier

Beitragvon Fritz » Fr 25. Okt 2019 11:52

Hallo,
manche Menschen mögen die Gefahr, durch die multiresistenten Erreger verleugnen,
aber nach offiziellen Zahlen, sterben in Europa jedes Jahr schon mehr als 33.000 Menschen
an Infektionen mit solchen Keimen . :roll: :roll:

Leider mußte ich auch schon in meiner Umgebung mehrere Sterbefälle durch resistente Keime erleben
und gegenwärtig wurden auch bei meiner alte Schwiegermutter ,
bei einem Aufenthalt im Krankenhaus solche Keime festgestellt ,
die Konsequenz bedeutet , Quarantäne und Isolation für sie . :( :?

Ich denke, wer minimale Hygienemasnamen nicht einhält ,
oder seinen Hund noch durch BARF ernährt,
handelt grob fahrlässig .
Auch gesunde Menschen, oder Tiere können durch eine Schmierinfektion
Träger solch gefährlichen Erreger werden,oder daran erkranken,
wenn sie nicht die nötige Vorsicht geltend gemacht haben . :cry: :o


Fritz.
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Re: BARF - eine Gefahr für Mensch und Tier

Beitragvon Gandalf » Fr 25. Okt 2019 17:07

Ich denke, wer minimale Hygienemasnamen nicht einhält ,
oder seinen Hund noch durch BARF ernährt,
handelt grob fahrlässig .

Absoluter Unfug!
Was glaubst du, welche Fleische in den Dosen sind oder im Trockenfuttere verarbeitet werden?
Es ist das gleiche Fleisch.
Genau so ist es auch das Fleisch, welches in der Küche für den Menschen gegart wird.
Wenn Keime vorhanden sind, dann auch auf diesem Fleisch. Das kommt nicht unbedingt aus einem anderen Schlachthof oder von einem anderen Rind

Diese Keime findet man überall.... nicht nur am Fleisch.

Es geht hier nur um den Profit.
Es ist logisch, dass die Futterindustrie nicht auf die Kunden von BARF verzichten möchte

Wer immer in der Küche das Fleisch verarbeitet, der weiß doch schon lange, welche Hygienemaßnahmen ergiffen werden müssen. Man sollte nicht versuchen diese Menschen nun als "dumm" zu verkaufen
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Re: BARF - eine Gefahr für Mensch und Tier

Beitragvon Fritz » Sa 26. Okt 2019 09:33

Hallo,
es gibt immer häufiger Menschen, welche durch Keime erkranken,
die nicht mehr mit Antibiotika bekämpft werden können
und mit der Verbreitung, multiresistenter Erreger , in Fleisch , oder bei Eiern,
muß immer gerechnet werden ,gleich, ob im BARF- Tierfutter,
oder in den frischen Produkten, für den menschlichen Verzehr .
Es ist auch unerheblich , ob es Schlachtabfälle für Tierfutter sind ,
oder es sich um hochwertige Produkte für den Menschlichen Verzehr handelt,
alles kann mit multiresistenten Erregern behaftet sein .
Die Frage ist , ob man Lebensmittel überhaupt noch roh verwenden sollte,
ob als Futter für die Tiere, oder für den menschlichen Verzehr ?

Nicht nur die Fleischprodukte sind mit resistenten Keimen belastet,
sondern auch rein pflanzliche Erzeugnisse, wie Gemüse .
Durch die Düngung mit Stellmist und Gülle , kommen solche Erreger auch in den Boden
,wie ins Wasser und so auch auf alle Feldfrüchte.

Obwohl gesunde Menschen, mit normaler Abwehrkraft nicht gefährdet sind,
durch multiresistenten Erregern zu erkranken,
können aber alle Menschen und Tiere zu Trägern solcher resistenter Erreger werden
und Abwehr geschwächte ,wie kranke Menschen infizieren, oder auch alle Träger
dieser Keime krank machen,
sobald ihre eigene Gesundheit und Abwehr einmal nicht gegeben ist.

Durch hohe Temperaturen, beim garen und kochen , oder braten ,
,oder pasteurisieren , können alle Keime zuverlässig abgetötet werden
und die Verbreitung solcher Erreger kann man so verhindern.

Ist es heute nicht unverantwortlich , weiterhin Tieren rohes Futter zu geben
,oder selber solches zu verzehren , wenn nicht sicher ist , was für Keime darauf leben ??

das Problem bei der Entstehung der multiresistenten Erreger,
ist ein häufiger und massenhafter Gebrauch von Antibiotika .
Verantwortlich dafür sind auch Mediziner ,
wenn so häufig bei den Keimen eine Unempfindlichkeit gegenüber vielen Antibiotika entsteht .

Für die Verbreitung solcher Keine ,
kann sowohl das Fleisch von infizierten Tieren, so wie ihre Ausscheidungen verantwortlich sein .
Durch eine Schmierinfektion, bei unhygienischem Umgang und Verhalten ,
können auch alle anderen Menschen, oder Tiere ,
Träger solcher Erreger geworden , ohne gleich selber zu erkranken
und bei jedem Kontakt, diese Keime weiterreichen.

Gerade auch beim BARF en besteht ein vermeidbares Risiko ,
dass sich dadurch viele Tiere mit den gefährlichen Keimen infizieren
und dann von diesen weiter getragen und verbreitet werden .
Dieses bedeutet eine große Gefahr für ihre Umgebung ,
besonders dann , wenn alte und kranke Menschen betroffen werden.

Wenn manche Menschen, mit festen, wie besonderen Glaubenssetzen ,
gerade die Verfütterung von rohem Fleisch an ihre Haustiere als so zwingend empfinden ,
mag dass für sie sehr Problematisch sein ,
aber Schmierinfektion und Übertragungen von gefährlichen Keimen können z. B.
nicht nur beim Besuch einer öffentlichen Toilette geschehen ,
sondern auch beim Abendmahl in einer Kirche , oder durch das Geld im Portmonee.

Ich denke , immer wenn neue Gefahren auftreten ,
sollte man mit Augenmaß auch darauf reagieren ,
auch wenn dabei alte Glaubenssätze verändert werden müssen .

Viele Milchprodukte werden bei uns durch erhitzen sterilisiert ,
in den USA werden Chlorhühnchen vorgeschrieben,
vielleicht und hoffentlich gibt es ja auch bald eine gängige Maßnahme,
um multiresistente Erreger zu vermeiden,
doch solange müssen wir uns selber darum bemühen ,
nur problematisch sind Menschen, welche diese Gefahren ignorieren.

Fritz.
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Re: BARF - eine Gefahr für Mensch und Tier

Beitragvon ABN » Sa 26. Okt 2019 12:51

Ich bin mit Fritz 100% einverstanden.

Es gibt leider Menschen, die an Wissenschaft nicht glauben wollen und fest davon überzeugt sind, dass es nur um Geldgier geht. Bei manchen handelt es sich um einen Minderwertigkeitskomplex - sie können nicht akzeptieren, dass es Leute gibt, die sich besser auskennen - andere sind Esoteriker ... sie tun mir beide Leid.

Fakt ist, dass Menschen irgendwann gelernt haben Feuer zu machen und Fleisch zu garen. Sie sind gesunder und langlebiger geworden.

Hunde sind auch langlebiger geworden seit es Fertigfutter gibt. Es enthält alles was ein Hund braucht und ist ausgewogen. Und es ist nicht roh.

VG, Anna
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Re: BARF - eine Gefahr für Mensch und Tier

Beitragvon Fritz » So 27. Okt 2019 00:32

ABN hat geschrieben:Ich bin mit Fritz 100% einverstanden.

Es gibt leider Menschen, die an Wissenschaft nicht glauben wollen und fest davon überzeugt sind, dass es nur um Geldgier geht. Bei manchen handelt es sich um einen Minderwertigkeitskomplex - sie können nicht akzeptieren, dass es Leute gibt, die sich besser auskennen - andere sind Esoteriker ... sie tun mir beide Leid.

Fakt ist, dass Menschen irgendwann gelernt haben Feuer zu machen und Fleisch zu garen. Sie sind gesunder und langlebiger geworden.

Hunde sind auch langlebiger geworden seit es Fertigfutter gibt. Es enthält alles was ein Hund braucht und ist ausgewogen. Und es ist nicht roh.

VG, Anna



Hallo Anna,
um Keime zuverlässig abtöten zu können, sollte Futter für Hunde, Katzen, oder Menschen
pasteurisiert und gegart sein, doch selbst zubereiten kann auch gesund sein
und Du weiß, welche Zutaten enthalten sind .

Industrie- Fertignahrung ist nicht unbedingt lebensverlängernd,
solche Narung , enthalten häufig gehärtete Fette,Transfette, Zucker und viel Salz,
künstliche Konservierungsmittelchemische, oder Aromastoffe ,
welche gesundheitsschädliche Auswirkungen haben können.

Fritz.
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Re: BARF - eine Gefahr für Mensch und Tier

Beitragvon Petra-Kid » So 27. Okt 2019 10:41

Hallo Fritz,

ich habe es über Jahre auch versucht mit Barfen, aber Mika verträgt es nicht (entweder hat er Durchfall oder Erbrechen und auch mal Probleme mit seinen Analdrüsen) :? und deshalb gibt es für ihn entweder gute Dose mit Flocken und auch mal selber gekocht, denn Trockenfutter bekommt ihm auf Dauer (von wenigen Leckerlis abgesehen), ebenfalls nicht, obwohl er mit Trockenfutter aufgezogen wurde... :roll:

Hast du da spezielle Tipps für den "Selberkocher" , damit man da auch das richtige Verhältnis zwischen Fleisch und "Zubehör" gibt?

Liebe Grüße
Petra

PS: Sein Vorgänger Kid war Teilbarfer, da hatte ich ein gutes Gefühl, dass ihm nichts an Vitaminen, Mineralstoffen usw. fehlt. Und die beiden Vorgänger davor bekamen - wie früher üblich - leider nur Fertigfutter :(
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Re: BARF - eine Gefahr für Mensch und Tier

Beitragvon Gandalf » Di 29. Okt 2019 15:46

ABN hat geschrieben:Es gibt leider Menschen, die an Wissenschaft nicht glauben wollen und fest davon überzeugt sind, dass es nur um Geldgier geht. Bei manchen handelt es sich um einen Minderwertigkeitskomplex - sie können nicht akzeptieren, dass es Leute gibt, die sich besser auskennen - andere sind Esoteriker ... sie tun mir beide Leid.
Minderwertigkeitskomplex? Esoteriker? Also das finde ich nun sehr weit hergeholt!

Vor kurzem war ein Skandal von einer Wurstfabrik. Listerien wurden gefunden.
Es handelte sich um haltbar gemachte Wurst.
Da waren die Hygienemaßnahmen innerhalb der Fabrik mehr als daneben.
3 Todesfälle gab es bei den Menschen.
Fakt ist, dass Menschen irgendwann gelernt haben Feuer zu machen und Fleisch zu garen. Sie sind gesunder und langlebiger geworden.
Der Hund hat eine ganz andere Magensäure, als der Mensch. Schau dir mal zum Vergleich die Zusammensetzung der Magensäure an.

Hunde sind auch langlebiger geworden seit es Fertigfutter gibt. Es enthält alles was ein Hund braucht und ist ausgewogen. Und es ist nicht roh.

Ich sehe es eher so, früher hat man die Hunde einfach erschossen, wenn sie ernsthaft krank wurden, und nun gehen Hundehalter eher zum TA, das alles hat für mich nichts mit dem Industriefutter zu tun.
Vor allem nicht, weil man inzwischen auch weiß, das künstl. Stoffe (Viramine, Mineralstoffe usw.) im Hundefutter nicht vollständig aufgeschlüsselt und verarbeitet werden können und der Hund von daher auch eine viel größere Menge zu sich nehmen muss um auf den bestimmten Level zu kommen.

Noch kurz zum Artikel:
73 Prozent der Futterproben überschritten den Richtwert für Enterobakterien.

Das sind Darmbakterien (aber sicher nicht vom Hund)
Wie kommen sie ins BARF-Fleisch?
Ich gehe davon aus, dass es wohl nicht sehr hygienisch bei der Herstellung/Verpackung zu ging.
Zwei Proben enthielten Salmonellen

Genauso bei den Salmonellen
zwei antibiotikaresistente Escherichia-coli-Bakterienstämme

Dann schau mal hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Escherichia_coli
In der menschlichen Darmflora ist E. coli als Vitaminproduzent, insbesondere Vitamin K, bekannt. Die meisten Angehörigen dieser Spezies sind nicht krankheitsauslösend, jedoch gibt es auch zahlreiche verschiedene pathogene Stämme.[5] Es zählt zu den häufigsten Verursachern von menschlichen Infektionskrankheiten.[1] Die Basensequenz des Genoms einiger Stämme ist vollständig aufgeklärt. Als Modellorganismus zählt es zu den am besten untersuchten Prokaryoten[6] und nimmt in der Molekularbiologie eine wichtige Rolle als Wirtsorganismus ein. Der Nobelpreis für Physiologie oder Medizin wurde an zahlreiche Forscher, die sich mit der Biologie von E. coli beschäftigt haben, vergeben

Was sagt uns das?
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