
Gruß Uta und die Viererbande
mops baby
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Re: mops babyIch hab jetzt keine Lust, mich da durch zu lesen, aber mich interessiert Wissenschaft in der Hundeerziehung nicht die Bohne. Ich habe noch nie ein Buch zur Hundeerziehung gelesen und mußte auch noch nie eine Hundeschule wegen Erziehungsproblemen aufsuchen. Aber ich finde es falsch in der Erziehung den Hund mit Gewalt auf den Rücken zu drehen und da so lange festzuhalten, bis er sich nicht mehr bewegt, und vermeintlich seinen Widerstand aufgibt. Das tut er sicherlich nicht deswegen, sondern weil er Todesangst hat, mit ungeschützter Kehle bzw. wenn sein Besitzer vielleicht obendrein noch die Hand a der Kehle hat
![]() Gruß Uta und die Viererbande
Re: mops baby
Was sagst Du dazu ![]() http://www.youtube.com/watch?v=HjrxaXW0tMk http://www.youtube.com/watch?v=GYovmgTiJ_M http://www.youtube.com/watch?v=UppG-j0skCY Fritz.
Re: mops babyAlso, zu 1. es ist nicht ersichtlich, ob der überlegene Hund den anderen Hund auf die Seite gedreht hat, außerdem liegt er nicht auf dem Rücken, sondern, auf der Seite und bietet nicht unmittelbar seine Kehle da. Der überlegene Hund übt keinerlei körperliche Gewalt aus, er starrt den anderen lediglich so lange an, bis der nachgibt
zu 2. finde ich Schwachsinn, was der Typ da macht. Ein Welpe, der einem Vertrauen entgegenbringt, legt sich freiwillig vor einem auf den Rücken, da brauche ich ihn nicht vorher zu zu zwingen. Tolle Sozialisation, find ich nicht grad vertrauensbildend. zu 3. weiß ich jetzt nicht wirklich was du damit sagen willst. Der Typ ruft die Hunde einzeln zu sich und sie kommen, na und, das machen meine auch, ohne daß ich meine als Welpen zwangsweise auf den Rücken gedreht hab. Der Typ ist mir irgendwie sowieso suspekt. Gruß Uta und die Viererbande
Re: mops babyHallo Uta,
kann sein, dass Pudel "weicher" sind als viele andere Hundetypen, aber bei meinen Collies habe ich schon oft beobachtet, dass das maßregelnde Fangumfassen, also der Schnauzengriff, zwar blitzschnell erfolgt, aber am dann schreiend weglaufenden Welpen durchaus tiefe, blutige Einstiche oder Kratzer hinterlässt, die weh tun. Das Niederdrücken wird von den Müttern meist nur andeutungsweise disziplinierend oder zu Pflegemaßnahmen durchgeführt, kann von alten Rüden des Rudels aber auch so wütend ausgeführt werden, dass der betroffene Welpe durchaus erst schreit, als hätte sein letztes Stündlein geschlagen, und dann steif vor Angst unter dem Althund verharrt. Das soll jetzt bitte nicht als Aufforderung missverstanden werden, selbst brutal mit dem Welpen umzugehen. Ich will damit nur beschreiben, wie heftig es unter Hunden mitunter zugeht, ohne dass am Welpen Schäden zurückbleiben, körperlich oder psychisch. Wenn wir uns nicht mit Methoden abgeben wollen, die außerhalb des Kommunikationsbereichs der Hunde liegen und von vornherein nicht verstanden werden können, wie sollen wir denn einem aufmüpfigen Welpen Deiner Meinung nach Grenzen setzen, wenn nicht, indem wir zumindest andeutungsweise hundliche Methoden wie Schnauzengriff oder Niederdrücken nachahmen? Übrigens: Beispiele, dass ein Mops zum Haustyrann mutiert, habe ich schon kennengelernt. VG Gudrun, die z. Z. 8 erwachsene und einen jungen Amerikanischen Collie zu managen hat.
Re: mops babyAlso mein mops baby kann stur sein. Dennoch habe ich das kneifen im griff, etweder situation verlassen/abbrechen odder, ja ich stell hundeverhalten nach und quitsch ganz laut. Und das ohne gewalt! Er spielt sehr ausgelassene mit mir, wie mit seinen welpen Geschwistern. Ich signalisiert ihm das es zu viel war. Dann gehts. Wenn nicht verlasse bzw beende ich das spielen. Ich denke das ihm erziehung gut tut, und auch jedem anderen hund. Weil wenn es frauchen nicht zeigt wie es richtig geht, wer dann? Er hat zu mir bisher die größte bindung aufgebaut, und ich denke bei gewalt freier Erziehung können nur beide Parteien gewinnen. Und grade im welpenalter sich nicht auf der nase tanzen lassen.
Re: mops baby
Hallo. Ich halte quietschen nicht unbedingt für ein besonders gutes Mittel ,Hunde vom beißen abzuhalten. Damit zeigst Du zwar an , wenn Dir das Verhalten Deines Hundes nicht gefällt , doch dadurch kann kein Hund erkennen , daß Du der Stärkere bist und eindeutig die Führung hast . Auch wenn Du nur einen kleinen Mops besitzt , sollte auch dieser Hund Dich als seine Autorität anerkennen . Die Welpenzeit ist die wichtigste Sozialisierungsphase für jeden Hund , dabei sind sowohl eine gute Bindung, als auch ein Grundgehorsam sehr wichtig . Aber nur wenn der Hund Vertrauen zu Dir hat und gleichzeitig Dich als seine Führung anerkennt , kann es gelingen , damit daraus eine, für beide Seiten gut funktionierende,lebenslange Verbindung werden kann . Dazu ist gerade jetzt ein tägliches Training nötig . Um Verlässlichkeit und Gehorsam in jeder Situation zu erreichen , ist eine gründliche Konditionierung wichtig . Ohne das Dein Hund Dich jetzt und immer als seinen Rudelführer anerkennt , ist dieses aber nur schwer möglich . Fritz.
Re: mops baby
Oh doch, das hilft schon, Meine Buffy, quietscht heute noch, wenn ihre mittlerweile fast ein Jahr alten Töchter sie ihrer Meinung nach zu heftig angehen und die lassen dann sofort von ihr ab. Die muß nichts weiteres tun, um ihre Autorität klar zu stellen. Ich stelle doch klar, daß ich der Stärkere bin, indem ich dann das begehrte Spiel, daß der Welpe gern weiter spielen möchte abbreche und mich was anderem zu wende. Um Autorität zu sein, muß ich nicht körperliche Gewalt ausüben. @ Gudrun sicher kann auch ein Mops ein Haustyrann sein, aber da muß dann sicherlich noch vieles andere falsch gelaufen sein und der Hundeführer ist im ganzen nicht souverän. Gruß Uta und die Viererbande
Re: mops babyHallo nochmal,
ich sehe durchaus wie Fritz einen Mangel an Führungsanspruch und -qualität darin, sich die hundliche Kommunikation der Wurfgeschwister zum Vorbild zu nehmen statt die der Althunde. Als Hundeführer sollte man sich die Rolle der Eltern zu eigen machen. Eine normale Mutterhündin spielt auch mal mit ihren Kleinen, aber sie besteht selbst dabei auf einem gewissen Respekt. Dass es bei Uta eine Mutterhündin so macht, überrascht mich nicht so sehr, da Pudel ja extrem stark domestizierte, also zum Parainfantilismus hochgezüchgtete Wesen sind, die eben in verschiedener Hinsicht nur sehr unvollständig erwachsen werden. Mit dem "Au!" gibt man dem jungen Hund die Macht, wenn er will, ungestraft einem Menschen weh zu tun. So haben schon viele Hunde gelernt, sich später selbst Regeln auszudenken, die ihre Menschen einzuhalten haben. Sonst werden sie gebissen. VG Gudrun
Re: mops baby
Re: mops babyHallo odieundola ,
wie ist es mit den ersten Gehorsamsübungen bei Deinem Mops ? Je früher Du damit beginnst , je leichter und nachhaltiger werden die Lerninhalte angenommen . Natürlich sollst Du dabei mit positiver Motivation arbeiten , aber letztendlich zählt der Gehorsam . Wenn Du Deinem Hund Futter vorlegst ,welches er nicht fressen darf oder soll , ist aber Deine Autorität nötig. Dann kannst Du jaulen so viel Du möchtest , es wird nicht helfen . Alle Übungen die ein Verbot beinhalten , sind nur dann erfolgreich wenn Dein Hund Dich als Führung anerkannt hat . Fritz. ![]()
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