Vielen Dank für die Antworten, vor allem für die konstruktiven. Alles was ich gerade nicht gebrauchen kann ist der schnell daher gesagte Satz "Gib sie doch ab!"
Ich will es einfach noch versuchen, bloß hoffte ich, erstens, dass wenn ich meine Gedanken niederschreibe, es mich etwas entspannt und zweitens, dass ich durch Erfahrungen und Berichte anderer, die Sache etwas entspannter sehen kann. Also nicht gleich verzweifle und sage "das kriegst du mit ihr nie hin, das klappt hinten und vorne nicht", sondern "hey, das ist nicht unüblich, dass nicht alles glatt läuft!"
Ich will es dem Hund eben auch ersparen, dass er hin und her gereicht wird und hoffe, dass ich und wir es eben noch hinkriegen.
Was mich momentan so ärgert ist, dass sie super aushält. Ich kann mich erinnern, dass ich bei meinem Lab drei mal nachts rausmusste und die Schweinereien vom Boden aufzuwischen oder mit ihm rauszugehen. Das hat mir überhaupt nichts ausgemacht, im Gegenteil, war halt mein Baby. Zurück zum Pudel: Obwohl sie super aushält, ist es so, dass sobald wir die Haustür verlassen, sie mir WÄHREND DES GEHENS !!!! loskackt. Das hat sie am Anfang nicht gemacht. Das geht jetzt seit ca. drei Wochen so. Das hat doch nichts mit nicht Aushalten oder Dringlichkeit zu tun, weil es ist wurscht, wann ich mit ihr rausgehe und wie oft.

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Hat da ev. jemand nen Tip?
Ich find sie ja schon süß, aber so macht das doch keinen Spaß, wenn ich beim Spazieren immer gucken muss, ob die nicht auf den Weg knödelt. Manchmal denke ich, wenn das nicht wäre, wäre es schon ne Menge entspannter. Vielleicht täusche ich mich, aber ich würde der Sache noch ne Chance geben.
Was ich auch merke ist, dass mein Labi nicht so nen richtigen Draht zu ihr hat. Am Anfang hat er sie bewusst ignoriert, mittlerweile guckt er sie sich schon richtig an, beschnuppert sie. Aber wenn er sie zum Spiel auffordert, kapiert die gar nicht, was er von ihr will, bekommt Angst

Wenn ich aus der Wohnun gehe, verlässt er schnurstracks das Zimmer, will nicht bei ihr sein. Ich hab also auch das Gefühl, dass ich meinem Labrador mit ihr keinen Gefallen getan habe.
Glaubt mir, ich beschäftige mich mit ihr, kommuniziere mit ihr, gehe meistens mit beiden getrennt spazieren. Ich gebe mir Mühe, aber ich merke, dass zwischen uns grad eine Barriere ist. Ich würde diese Barriere gerne weg bekommen. Vielleicht hilft es ja schon, dass ich mich selbst nicht unter Druck setze und mich beobachte "wann hast du sie endlich genauso lieb wie deinen Herzenshund?", sondern es einfach entwickeln lasse. Vielleicht habe ich die Erwartung/Vorstellung gehabt, dass man jeden Hund gleich lieb hat und jetzt tritt eine völlig andere Situation ein, mit der ich nicht klar komme.
Ich wäre also für Hilfe dankbar, dass ich das alles verstehen kann und dann mein Verhalten anpassen kann, damit sie nicht hin und her geschoben wird.
Irgendwie habe ich noch den Wunsch, dass es klappt.
Danke.