silvie hat geschrieben:Hallo, vor 3wochen haben wir unseren Hund kastrieren lassen.
Welche Erfahrung habt ihr den mit der Kastration eures hundes gemacht....
freue mich auf antworten.

Hallo,
einen kastrierten Hund habe ich nicht ,
doch interessiert mich diese Problematik .
Heute werden immer häufiger Hunde kastriert und
dieser Eingriff ,obwohl er gravierende Folgen für die Hunde haben kann ,
wird von einigen Kreisen als normal ,manchmal sogar als notwendig betrachtet oder dargestellt .
Eine Kastration gilt für viele Menschen als die Lösung Nr.1,
bei allen Problemen ,die ihr Hund ihnen macht .
Manche ,so genannte Tierschutzorganisationen sehen die Kastration als Regulationsmittel
einer zu starken Vermehrung der Hunde an
und jeder Hund ,der dort landet, wird aus Prinzip immer kastriert ,
für Tierärzte, bringt jeder Eingriff, bares Geld ,also warum sollten sie dagegen sein ?
Die offensichtlichen Störungen bei den Kastraten sind häufig ,
Gewichtsprobleme ,Veränderung der Fellstruktur , bei früh kastrierten Tieren ,
kann es zu Wachstumsstörungen kommen .
Es kann Probleme mit anderen Rüden geben ,
weil Hunde nach der Kastration nicht mehr als männliche Wesen anerkannt sind ,
werden diese von echten Rüden häufig wie Hündinnen behandelt .
Silvie ,
leider gibst Du uns nicht sehr viele Informationen über Deinen Hund .
Eine besondere Gefahr bei Hunden ,die nur einen Hoden haben,
an bösartigen Hodentumoren zu erkranken ,ist nicht gegeben .
Zu Problemen kann es nur bei einem Hoden Hochstand kommen ,
wenn Hoden nicht aus dem Bauchraum absteigen .
Aber es kommt bei Hunden immer mal vor ,
daß der Hodenabstieg ,ein oder beidseitig, sich bei Welpen verzögert
und erst nach langer Zeit in den Hodensack wandert .
Es gibt aber auch Möglichkeiten diesen Vorgang zu unterstützen ,
mit Hormongaben zu behandeln ,eine operative Fixierung des Hodens im Hodensack
ist auch möglich , oder auch die Endnahme nur eines der Hoden
wäre eine Alternative ,um einen Hodenkrebs zu verhindern .
Die Kastration ,muß bei einem Hodenhochstand nicht unbedingt immer
das Mittel der ersten Wahl sein , auch wenn Tierärzte dieses so praktizieren .
Fritz.