Und heute morgen machte mir mein Mann dann Vorwürfe,das wir nun ja nie wieder zusammen irgendwo hin fahren können,wegen Kaycy.
Liebe Kristina,
ich bin mit meinen Hunden durch ganz Europa gefahren! Ich habe sie überall mit hingenommen und habe mir Städte angeguckt, war in Museen und habe das Auto derwei im Schatten geparkt oder in der Tiefgarage. Dass ich keine Fernreisen machen konnte, liegt mehr daran, dass ich nicht ohne Hund loswollte. Wenn es nicht anderes ging, habe ich immer liebe Leute gehabt, die ihn versorgten.
Also, mach dir keine Gedanken und Urlaub mit Kindern ist meistens auch ein Programmurlaub, wo man in den meisten Fällen auch Tiere mitnehmen kann. Außerdem gibt es mittlerweile hervorragend Pensionen für Hunde. Einen lieben Hund nimmt jeder gern, der sich kein eigenes Tier anschaffen möchte. Und außerdem gibt es auch Hunde-Sharing, ""du nimmst meinen, ich nehme deinen in Pension". Also mach dir keine Sorgen, sondern löse die anstehenden Fragen mit Phantasie und Verstand, mit dem Gefühl hat noch nie jemand ein Problem gelöst - nmur ausgesessen und ausgejammert.
Nur Mut. Wenn Sie lieb ist, nehme ich sie auch!
Aus diesem Grunde übrigens haben wir zusammen mit einer Bekannten unseren Hund geholt, damit sie sich von vornherein aneinander gewöhnen. Sie sind heute unzertrennlich, was natürlich andere Pobleme aufwirft. Aber allein in unserem Umkreis gibt es mindestens 5 Möglichkeiten, den Hund unterzubringen. Nur – wir wollen gern mit ihm zusammen fahren.
Wenn du weitere Fragen hast, hier ist das Forum, wo du alles fragen kannst, auch über PN( Persönliche Nachricht) an jeden einzelnen.
Lass dich nicht unterkriegen. Wenn du den Hund behalten willst und kannst, findest du für alles eine Lösung. Nur du allein musst überzeugt sein.
Jetz kommt zu der Sorge,das Kaycy vielleicht krank ist
Darüber gibt dir der Tierarzt Auskunft. Meine Sorge geht eher dahin,dass sie aufgrund mangelnder Prägung dir sehr viel Fingerspitzengefühl und Zeit für die Welpenprägung abverlangt und du dies aufgrund familiärer Einbindung schwer leisten kannst. Denn diese Zeit geht deinem Mann verloren. Die Kinder kannst du mit in die Welpenschule nehmen, was ich dir auf alle Fälle emfehlen würde. Schau dir verschiedene –öffentliche und private - an und entscheide dich für die, wo du merkst, dass ohne Anwendung von Druck, körperliche Eingriffe und respektvoll mit den Tiere umgegangen wird.
Wir wenden sehr viel Zeit für die Ausbildung unseres Hundes auf und das hat zur Folge, dass die Nachbarshündin keifend und Zähne fletschend am Zaun steht und unserer völlig ruhig dahinter, ihr aber mit allen Beschwichtigungsgesten begegnet und sie zum Spielen auffordert. Eine direkte Begegnung lassen wir nicht zu, da sie wirklich völlig unsozialisiert ist und ihn in ihrer ängstlich aggressiven Art nur verderben würde. Dafür ist er noch zu leicht zu prägen.