ich habe den platz die zeit und bin der meinung das der grund evtl besser von zwei hunden bewacht würd als von einem. das leidige thema mit der ausenhaltung (bitte steinigt mich) und wenn der hund alleine ist hat er noch einen leidensgefährten . ich komme ganz schwer mit dem gedanken zurecht einen hund alleine zuhalten und von der außenhaltung kann ich auch nicht ab bei mir steht der nutzen der tiere im vordergrund und das wohl der tiere er sie müssen ausen leben und alleine will ich das keinem auf dauer antuen
Eben weil uns das Wohl unserer Hunde am Herzen liegt, kommt Aussenhaltung, jetzt egal welche Rasse, überhaupt nicht in Frage. Wenn du den Hund nur als Nutztier siehst, solltest du dir vielleicht ´ne Gans anschaffen, die haben auch hervorragende Wacheigenschaften.
die Bewachung eines Grundstücks Hunden zu überlassen, ist unsicher und nicht zeitgemäß. Da gibt es viel bessere technische Systeme in Zusammenarbeit mit professionellen Wachdiensten, die faktisch wahrscheinlich sogar billiger sind als ständig kranke Hunde oder gar Unfallschäden durch ausgebüchste, verwahrloste und aggressive Hunde. Dass Hunde in Außenhaltung schnell einen psychischen Knacks bekommen, der sie für Fremde gefährlich macht, steht ja wohl außer Frage. Meist trifft es Unschuldige, weil die Einzäunung unzulänglich oder defekt war. Hunde sicher einzusperren, ist nämlich gar nicht so einfach. Dann hast Du ein Verfahren am Hals, wie es sich keiner von uns wünscht.
Ich weiß nicht, was an Außenhaltung so fürchterlich sein soll. Voraussetzung: - Die Hunde werden trotzdem gut ausgelastet über Spaziergänge und Beschäftigung durch den Halter. - Die Hunde haben im Winter einen warmen, geschützten Rückzugsort wo ihnen auch zu jeder Jahreszeit immer Wasser zur Verfügung steht - also keine Näpfe in denen es einfrieren könnte. - Die Hunde sind von ihrer Veranlagung (körperlich und psychisch) für die Aufgabe geeignet, dazu gehört z.B. auch der Wuchs eines dichten, warmen Winterfells. - Das Grundstück ist so gesichert, dass die Hunde es nicht selbstständig verlassen können.
Hunde hatten von jeher Aufgaben - Bewachung von Grundstücken, Jagd, Herdenschutz, Hüten,... nur heute sind sie in unserer Gesellschaft zu arbeitslosen Luxusobjekten geworden, denen dann in einigen Fällen über diverse Sportangebote noch ein gewissenr Ausgleich geboten wird, aber eine richtige Lebensaufgabe ist auch das nicht. Wo ist das Problem, wenn Hunde eine ihrer ursprünglichen Arbeiten wieder ausführen, immer vorausgesetzt sie haben neben der Arbeit auch ein schönes "Privatleben" (Gassi, Spiel,...)?
Auf den größeren Farmen in den USA und Kanada ist, ebenso wie noch bei zahlreichen Privathaushalten, Außenhaltung gar nicht so unüblich, ich habe dort zwar einige Hunde kennengelernt, aber keiner von denen wirkte "gestört". Fies sind halt die typischen "Schrottplatzhunde" - verwahrlost, völlig unerzogen, absolut unterfordert (kein Gassi, kein Spiel) aber dafür scharf ohne Ende.
mir sind im meinem halben Jahrhundert nur diese "Schrottplatzhunde" als Beispiele von "reinen Wachhunden" begegnet. Meist Schäferhunde, Dobis und Rottis oder deren Mischlinge, die z. T. dann auch Personenschäden verursachten, wenn sie eben doch völlig unerwartet ausbrechen konnten und ihr Territorium zu mehreren dann in weiterem Radius "verteidigten".
Die Versuchung, solche Hunde sich selbst zu überlassen, ist sehr groß. Eine positive Einstellung zu fremden Menschen - die so viel geforderte gute Sozialisation! - widerspricht ihrem Job. Auf Stubenreinheit braucht keine Rücksicht genommen zu werden. In Regenwetterphasen bleiben die Menschen im Haus. Futter raus bringen reicht ja - wochenlang!
Die hier in die Diskussion gebrachten Hunderassen haben nicht einmal wintertaugliches Fell und stammen zudem aus südlichen Ländern. Nach einer Beißattacke kommt die letzte Spritze. Arme Opfer, arme Hunde!
Hallo, ich würde die Außenhaltung auch nicht pauschal verteufeln. Wenn die Beschäftigung und der Bezug um Menschen da ist, warum nicht ?! Ich kenne (bzw. leider kannte) einige als Wachhunde gehaltene Tiere, die generell Menschen und auch anderen Hunden gegenüber gut sozialisiert sind, aber trotzdem ihre "Arbeit" machen. Bei zwei Hunden muss man dann besonders hinterher sein, dass man eine Rolle spielt und dass sie sich nicht verselbstständigen. Zum Thema Winterfell: Wenn der warme, geschützte Rückzugsort günstig positioniert ist, sprich der Hund merkt, wenn ungebetene Gäste kommen, schließt sich Außenhaltung mit Wachaufgabe auch im Winter nicht aus.
Sicher kann ich über hysterische Hunde, die mangels Erziehung und Auslastung ihren Job unökonomisch machen (und bei jedem Spaziergänger 10 min kläffend am Zaun hängen) nur den Kopf schütteln. Aber die sollen ja auch kaum das Ziel sein...
ich mag es generell nicht, wenn Hunde als Waffe geführt werden, auch, wenn das in vergangenen Zeiten selbstverständlich war. Heute schafft es Hundeangst und Hundehass und den Nährboden für immer restriktivere Hundegesetze, die dann alle Hundler treffen.
Den schaffen aber nicht Hunde die ein Grundstück bewachen, sondern Hunde die draußen alles und jeden anspringen, belästigen, ggf. bedrohen, die andere Hunde verletzen, Wild hetzen und Radfahrern nachstellen. Den Schaffen die Medien, die einige wenige tragische Vofälle rauspicken und aufblasen.