Man kann zum Thema Getreidefütterung eine Menge an Halbweisheiten im Netz lesen und auch hier muss ich sagen, dieser Artikel ist einfach nur schlecht recherchiert und beruht auf Klischees .
Das kommt daher, dass sich nur wenige Hundebesitzer wirklich mal die Mühe machen, diese Info´s kritisch zu hinterfragen. Einer schreibt nur vom anderen ab. Sachverhalte werden nicht wirklich verstanden oder hinterfragt , sondern einfach nur nachgeplappert, ohne wirkliche Hintergrundinformationen zu besitzen
+1 Ich bin damit absolut einverstanden. Die Meisten Hundebesitzer sind zu faul oder einfach sorgen nicht für die Gesundheit ihres Tieres.
Simoli hat geschrieben:Ich habe auch noch eine umfangreiche und selbsterklärende Info dazu im Netz gefunden bezüglich der Auswirkungen von Getreide in der Hundenahrung: https://www.hundefutter-ohne-getreide.eu/ . Finde ich im jeden Fall wissenswert. Wie man dazu steht, ist natürlich jedem selbst überlassen.
Das böse Getreide muss wohl immer als Sündenbock für die Entstehung von Allergien herhalten. Alle diese Links fallen unter die Rubrik: gefährliches Halbwissen.
Und die Tierklinik Birkenfeld spezialisiert auf Hauterkrankungen und Allergien schreibt dazu folgendes:
Prinzipiell kann jedes Eiweiß im Futter bei einem Tier zu allergischen Reaktionen führen. Je häufiger es aber aufgenommen wird, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit einer Sensibilisierung und einer irgendwann (oft erst nach Jahren!) auftretenden allergischen Reaktion. Nach umfangreichen Studien sind die häufigsten Allergieauslöser beim Hund Milch und Milchprodukte, Rind, Eier und Weizen, gefolgt von Huhn, Lamm, Soja und Mais.
Leider haben wir bei unserer Hündin auch von Anfang an das Problem gehabt, dass sie Vieles von dem Futter, welches wir ihr angeboten haben überhaupt nicht gut vertragen hat, bis der Tierarzt dann feststellte, dass sie mehrere Allergien hätte.
Wir haben uns dann auf http://www.antibell-halsband.de/hundefu ... -getreide/ und ein paar anderen Seiten genauer informiert und kaufen seither nur noch das getreidefreie Futter von Mera Dog. Das schmeckt unserer Kleinen und verursacht bei ihr auch keinerlei Probleme.
Dotta hat geschrieben: Vieles von dem Futter, welches wir ihr angeboten haben überhaupt nicht gut vertragen hat, bis der Tierarzt dann feststellte, dass sie mehrere Allergien hätte.
wie hat der TA diese Allergien denn festgestellt?
Um eine Futtermittelallergie mit einer relativen Sicherheit zu diagnostizieren, muss eine Eliminationsdiät über eine Dauer von 6-10 Wochen durchgeführt werden.
Unesere Nachbarin hatte auch ähnliches Problem mit Ihren Hund - Futtermittelallergie wurde festgestellt. In den ersten Moment war sie sehr bestürzt und wusste nicht weiter, was sie dem als Nahrung geben sollte. Doch wie es der Zufall so will, habe ich meinen Arbeitskollegen über das Thema gesprochen, da dieser selber ein Halter von mehreren Hunden ist - seine Empfahlung war Hundehanf - mehr zum Thema Hundehanf und Futtermittelallergie gibt es hier zum nachlesen. Als Ergänzungsmittel hat sich dieses Produkt in sehr vielen Fällen bewähr, daher der Rat von mir du solltest es auch ausprobieren. Ich bin mir sicher, deinem Hund wird es in kürze besser gehen.