hallo nele,
schn, dass du dir schon im vorfeld soviele gedanken machst.
als erstes,
würde ich auch bedenken, dass wenn du einen hund hast, du eigentlich dem hunde zuliebe auch anderen hundekontakt haben müsstest z.b. hundeschule, hundewiese, oder auch mal zu hause bei euch und somit können schon da probleme entstehen auch wenn ihr auf euren hund nicht reagiert. oder möchtet ihr dann ganz auf anderen hundekontakt verzichten was aber für euren hund etwas einseitig wäre.
als zweites,
rassehund oder mischling als welpe
wie schon von meinen vorschreibern erwähnt ist es eine finanzielle und geschmackliche sache im ersten moment aber oft gibt es gewisse folgerechnungen die dann evtl. dazu führen das eine dem anderen vorzuziehenund zwar auf beiden seiten.
es gibt überall schwarze schafe.
aber was mich zu einem rassehund gebracht hat war:
- dass ich hundeanfänger war (und zumindest von der rassebeschreibung wusste was auf mich zukam)
- dass ich wusste wie groß der hund wird (da es kein überraschungspaket ist, wo ich die elterntiere nicht kenne)
- ich mich vorab mit züchtern besprechen konnte und diese rasse auch ansehen, anfassen konnte und wusste was ich praktisch kriegen könnte (natürlich gibt es auch ausnahmen die aus der rolle fallen)
- ich wusste ob ich dieser rasse gerecht werden könnte.
- was diese rasse an anforderungen, krankheiten, futtermengen usw. braucht.
bei einem dir unbekannten mischlingswelpen wo evtl. nicht mal die elterntiere bekannt sind weißt du gar nichts. nicht mal wie er sich körperlich und mischlingstypisch entwickeln wird.
manche mischlingswelpen sind angeschafft worden mit dem wunsch die bleiben bestimmt klein und sind so recht pracktisch im umgang. tja und dann haben sich daraus doch extreme entwickelt.
oder be einem hund weiß ich noch, da dachten die leute sie bekämen einen schäferhundmix auch von der größe her aber als er ausgewachsen war hatte er die größe und körpermasse eines massiven basets und das aussehen eines schäferhundes. na ja und da konnten sie aggillity usw. mal total vergessen und auch die treppe im haus wurde zu einem alltäglichen problem.
also wie gesagt ein mischlingswelpe kann viele überraschungen bringen.
auch sagen manche gerne es ist ein welpe aus labrador und boxer und eigentlich ist ein sogenannter listenhund mit drin was evtl. mal zu probs mit dem verterinäramt kommen kann.
als drittes,
ein erwachsener hund,
also da habe ich keinerlei persönliche erfahrungen, da ich mir das nie zutrauen würde.
ich glaube nicht, dass ich je so ein vertrauen aufbauen könnte wie bei mir aufgewachsener welpe.
ich kenne nicht die vorgeschichten oder erfahrungen, die den hund evtl. zu einer reaktion bringen, der ich dann hilflos gegenüber stehen würde. zumal du noch kinder hast, wäre in meinen augen die gefahr zu groß.
okay es ist vielleicht unfair den ausgewachsenen hunden gegenüber aber ich weiß wo meine grenzen stecken, weil ich habe einige zeit in einem tierheim ehrenamtlich gearbeitet und hatte viele hundekontakte. da habe ich auch viele hunde lieb gewonnen aber im nachhinein bin ich froh, dass ich zu dieser zeit keine möglichkeit eines eigenen hundes gehabt habe, denn ich hätte mir evtl. aus falsch verstandener tierliebe einen zu mir geholt und wäre ihm nie gewachsen gewesen und hätte mich nie so vertrauensvoll zeigen können wie ich es eben jetzt bei meinen dreien tun kann.
ich finde es auch nicht richtig, dass hunde aus dem ausland geholt werden und diese auf hundehalter losgelassen werden und dann haben sie den salat. weil viele ausländische hunde früher massive infektionen, parasiten usw. mitgebracht haben, ein anderes umfeld (klimamäßig) hatten den kontakt mit menschen oft gemeidet haben oder aber einfach ungeeignet für wohnungshaltung oder betonbauten waren. diese armen hunde wurden aber einfach umgesiedelt und eingezwängt. das ist mit ein grund warum ich tierschutzhunde aus dem ausland ablehne. wogegen ich den tierschutz vor ort gerne unterstütze aber eben vor ort und die hund sollen dort auch bleiben.
sorry wurde etwas lang aber immerhin nicht OT
also wie gesagt du musst erstmal sehen welcher typ hund zu euch passen würde und da erstmal den charakter und die anforderungen die er an euch stellt und erst dann solltet ihr euch nach dem fell und der beschaffenheit des speichels, eiweiß usw. beschäftigen.
denn was habt ihr von einem hund auf den ihr nicht allergisch reagiert der aber euch überfordert und sich evtl. zu einem problemfall entwickelt, da nütz es auch nicht einen reinrassigen hund zu haben oder einem mischling den vorzug zu geben.
die gefahr bei einem mischling ist eben, dass du nicht weißt welcher charakterzug der einzelnen mitgemischten rassen sich durchsetzen wird.
ich wünsche dir auf jeden fall ganz viel glück und das richtige händchen bei der suche nach einem wuffel.