Gudrun hat geschrieben:Hallo Fritz,
zunächst einmal:
Doch, es gibt einen Unterschied: Dem verhaltensgestörten Hund begegne ich in der Öffentlichkeit, dem verhaltensgestörten Schwein nicht. Abgesehen davon bräuchte es die Billig-Welpen-Produktion nicht zu geben. Die Nahrungsmittelproduktion zu bezahlbaren Preisen schon. Darüberhinaus finde ich es grundsätzlich zynisch, faul und fatalistisch, das eine Elend mit einem noch schwerer abzustellenden anderen Elend zu entschuldigen bzw. als hinzunehmen darzustellen.
Übrigens würde ich komplett vegetarisch leben, wenn mein Mann und mein Sohn damit einverstanden wären. Für mich selbst habe ich mal 15 Jahre durchgehalten ohne etwas zu vermissen. Da ich jedoch keine Lust habe, an bestimmten Tagen zwei mal zu kochen, esse ich an 2 Tagen Pro Woche etwas Fleisch mit. An den anderen Tagen leben wir alle vegetarisch. Für mein Rudel wird grundsätzlich nicht geschlachtet. Ich bereite Metzgereireste auf, die sonst an den Abdecker gehen müssten.
Soweit mein eigener moralischer Anspruch.
VG Gudrun
Hallo.
Richtig, die meisten Schweine sitzen weitab von der Öffentlichkeit, traumatisiert und beengt ,
in schlecht belüfteten Ställen und sehen kaum das Tageslicht ,
so schlecht geht es den wenigsten Hunden .
Ich denke wir sind uns alle einig ,kein Tier soll unnötig leiden .
Für mich gibt es da keinen Unterschied welcher Art das Tier angehört .
Es ist gut, wenn möglichst viele Menschen sich auch für die Belange aller hilfsbedürftigen Geschöpfe einsetzen .
Natürlich neigen alle Menschen dazu, hier ihre ganz persönliche Rangliste zu erstellen .
Ob Tiger , Adler , Wale , Schmetterlinge oder Elefanten , alle müssen geschützt werden ,
auch Nerze , Schweine , Hühner ,Zuchtlachse , Rinder und Laborratten haben eine Lobby .
Aber da gibt es auch Menschen ,die setzen den Menschen an die erste Stelle ,
wenn es um irgendwelche Hilfsprogramme , egal welcher Art geht .
Da ist es verständlich , dass, wenn die Interessen der einzelnen Bechützergruppen sich überschneiden ,
daraus auch Konflikte entstehen .
Um nun zu den zu Hunden kommen , auch hier sehe ich, wie schon mal erwähnt die Hunde nicht an der 1. Stelle .
Es mag speziell auch in mancher Beziehung gut für die Hunde sein ,
wenn sie zum Luxusgut erhoben werden .
Wenn ich dieses mit den Katzen vergleiche , welche ich in ähnlicher Beziehung zum Menschen sehe ,
besteht da ein großer Unterschied .
Bisher habe ich z.B. noch nie für eine meiner Katzen etwas bezahlen müssen ,
oder wollte meinerseits etwas für die Kätzchen haben ,die unsere Katze geboren hatte ,
auch wenn diese Tiere gut sozialisiert entwurmt und geimpft im Hause und in meiner Familie aufgezogen wurden.
Nun sprechen manche Menschen von einer Schutzgebühr ,die unbedingt erhoben muß .
Aber ich denke dadurch werden auch die allgemeinen Preise für Hunde hoch gehalten ,
welches bestimmt ganz im Sinne von Hundezüchtern und
so genannten Hundeschutzorganisationen ist .
Da ich der Meinung bin , die Hundehaltung muß auch für arme Menschen möglich sein ,
sehe ich diese Entwicklung nicht als besonders positiv .
Nebenbei ist so etwas gerade zu eine Einladung für die Billighundeproduzenten .
Auch wird diese Debatte hier doch manchmal recht Menschen verachtend geführt
wenn sich jemand einen günstigen Hund wünscht .
Ich finde es auch legitim , wenn jeder bestimmte Vorstellungen und Wünsche
bei der Wahl seines Hundes hat und auch äußert .
http://www.sozialleistungen.info/hartz- ... ungen.htmlFritz .