Was gibt dem Hund mehr Energie? Eiweiss oder KH?
Ich würde mal sagen KH. Weil so anders als der menschliche Körper funktioniert der hündische doch auch nicht? Sind ja auch Allesfresser. KH sind zwar langsam frei werdende Energien (weil der Körper länger für die Verstoffwechselung braucht) aber deshalb werden Hunde (und auch Menschen), die zuviel Energie zuführen und sich nicht ausreichend bewegen dick. Eiweiss wird ja überwiegend für den Muskelaufbau benötigt. Alles in allem ist es immer so, zuviel macht dick. Egal wovon. Aber was macht hibbeliger?
Hintergrund ist der, ein Hund wird wenig bewegt (krankheitsbedingt) und dreht völlig am Rad, weil er nicht ausreichen Bewegung hat. Was füttert man dann besser? Mehr Eiweiss oder mehr KH?
An die Barfexperten
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Shiba-Rudel
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Re: An die Barfexperten
Whoopsy hat geschrieben:Was gibt dem Hund mehr Energie? Eiweiss oder KH?
Ich würde mal sagen KH. Weil so anders als der menschliche Körper funktioniert der hündische doch auch nicht? Sind ja auch Allesfresser. KH sind zwar langsam frei werdende Energien (weil der Körper länger für die Verstoffwechselung braucht) aber deshalb werden Hunde (und auch Menschen), die zuviel Energie zuführen und sich nicht ausreichend bewegen dick. Eiweiss wird ja überwiegend für den Muskelaufbau benötigt. Alles in allem ist es immer so, zuviel macht dick. Egal wovon. Aber was macht hibbeliger?
Hintergrund ist der, ein Hund wird wenig bewegt (krankheitsbedingt) und dreht völlig am Rad, weil er nicht ausreichen Bewegung hat. Was füttert man dann besser? Mehr Eiweiss oder mehr KH?
hier mal ein paar links
http://www.courtneys.de/Ernaehrung/Fett ... ydrate.htm
http://www.hund-und-futter.de/index.php ... rotein.php
also bei meinen hunden hat sich die kohlenhydrate nur auf der waage gezeigt.
bei dem pferd von ines hat die gabe von hafer dazu geführt, dass er recht aktiv wurde.
also ich denke, dass eher die kohlenhydrate zum aktiven verhalten verantwortlich sind weil es eine umwandlung zu zucker gibt oder so ähnlich.
ich kenne sogar kinder die mit zucker und kohlenhydrate aufpassen müssen weil zu zu hyperverhalten neigen.
von daher in dem von dir beschriebenen fall also eher die kohlenhydrate nicht täglich geben und verringern in der menge.
ist aber die meinung eines laien. daher kann ich total daneben liegen.
Re: An die Barfexperten
Genau das Gleiche denke ich auch Jutta! Übrigens.. mal wieder superinteressante Links! Vorallem der Zweite.Shiba-Rudel hat geschrieben: bei dem pferd von ines hat die gabe von hafer dazu geführt, dass er recht aktiv wurde.
also ich denke, dass eher die kohlenhydrate zum aktiven verhalten verantwortlich sind weil es eine umwandlung zu zucker gibt oder so ähnlich.
ich kenne sogar kinder die mit zucker und kohlenhydrate aufpassen müssen weil zu zu hyperverhalten neigen.
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Klein Günthi
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Re: An die Barfexperten
Hi,
ernährungswissenschaftlich gesehen ist es so, dass Eiweiß gut für den Muskelaufbau ist, Kohlehydrate aber die eigentlichen Energiespender sind. Wichtig ist ein ausgewogenes Verhältnis und was man erreichen will: mehr Muskeln > Training, Eiweiß. Mehr Power > Training, Kohlehydrate.
Anders ausgedrückt: Eiweiß ist v.a. zweckdienlich, wenn kurz gepowert werden soll (menschl. Vergleich: Bodybuilder, Gewichtheber), Kohlehydrate dienen vor allem dem Erhalt der Power über einen längeren Zeitraum (menschl. Vergleich: Tennisturniere, Marathon).
Handelt es sich also um einen sehr bewegungsfreudigen Hund, sollte man mehr Kohlenhydrate füttern, handelt es sich um einen "faulen", kranken oder älteren Hund, sollte die KH-Menge reduziert werden, sonst hat man den "Ansetz-Effekt".
PS: es ist nicht so, dass durch mehr KH >>> mehr Bewegung automatisch resultiert, sondern umgekehrt: bei mehr Bewegung >>> mehr KH notwendig. "Echte" Hyperaktivität durch zu viele KH ist so gesehen paradox, denn bekommt ein dauerhaft nciht ausgelasteter Körper ständig zu viele KH, wird er eher noch träger, weil der Körper zu sehr mit dem "Verdauen"/Umsetzen beschäftigt ist, als die Muskeln zu aktivieren.
ernährungswissenschaftlich gesehen ist es so, dass Eiweiß gut für den Muskelaufbau ist, Kohlehydrate aber die eigentlichen Energiespender sind. Wichtig ist ein ausgewogenes Verhältnis und was man erreichen will: mehr Muskeln > Training, Eiweiß. Mehr Power > Training, Kohlehydrate.
Anders ausgedrückt: Eiweiß ist v.a. zweckdienlich, wenn kurz gepowert werden soll (menschl. Vergleich: Bodybuilder, Gewichtheber), Kohlehydrate dienen vor allem dem Erhalt der Power über einen längeren Zeitraum (menschl. Vergleich: Tennisturniere, Marathon).
Handelt es sich also um einen sehr bewegungsfreudigen Hund, sollte man mehr Kohlenhydrate füttern, handelt es sich um einen "faulen", kranken oder älteren Hund, sollte die KH-Menge reduziert werden, sonst hat man den "Ansetz-Effekt".
PS: es ist nicht so, dass durch mehr KH >>> mehr Bewegung automatisch resultiert, sondern umgekehrt: bei mehr Bewegung >>> mehr KH notwendig. "Echte" Hyperaktivität durch zu viele KH ist so gesehen paradox, denn bekommt ein dauerhaft nciht ausgelasteter Körper ständig zu viele KH, wird er eher noch träger, weil der Körper zu sehr mit dem "Verdauen"/Umsetzen beschäftigt ist, als die Muskeln zu aktivieren.
Re: An die Barfexperten
Okee, das ist mal eine logische und nachvollziehbare Erklärung! Hab ich von der Seite noch nicht betrachtetKlein Günthi hat geschrieben:PS: es ist nicht so, dass durch mehr KH >>> mehr Bewegung automatisch resultiert, sondern umgekehrt: bei mehr Bewegung >>> mehr KH notwendig. "Echte" Hyperaktivität durch zu viele KH ist so gesehen paradox, denn bekommt ein dauerhaft nciht ausgelasteter Körper ständig zu viele KH, wird er eher noch träger, weil der Körper zu sehr mit dem "Verdauen"/Umsetzen beschäftigt ist, als die Muskeln zu aktivieren.