ilkanator hat geschrieben:huhu, war schon ein paar tage nicht mehr online.
ich selber habe einen kurzhaarvizsla, einen kurzhaarvizsla-mix, einen drahthaarvizsla und einen kleinen korthals griffon.
alle vollblutjagdhunde. wir arbeiten mit unseren hunden in der rettungshundearbeit. unsere hunde werden eben nicht durch die suche nach tieren sondern die suche nach menschen ausgelastet. ich denke, dass wenn man hunde wirklich artgerecht auslastet, indem sie geistig und körperlich fordert, auch zudem sehr gute familenhunde sein können. muss muss es aber parallel laufen lassen.
ich persönlich finde, dass man richtige vollblutjagdhunde nicht auslasten kann wenn man ein bisschen agility macht. ich wirklich nichts dagegen. ich finde nur, dass es nicht reicht.
Genau das ist der Punkt... guckt euch doch mal um. wie viele Jagdhunderassen werden neben den wirklich jagdlichen Zuchten noch überall gezüchtet... und diese Hunde werden gekauft, weil sie "schön" sind... wenn ich auf Vermittlungsseiten für Jagdhunderassen gucke, kommen 80% der Hunde aus Hänen von Nichtjägern, die entweder überfordert sind, mit dem hund nicht klarkommen.... etc.pp
Ich erlebe es grad selbst im HF-Lehrgang. 95% der Hunde dort sind solche Rassen (bei den begleithunden wohlgemerkt): Viszla, retriever, Jagdterrier... und kaum einer dieser Hund wird artgerecht ausgelastet. aber funktionieren sollen sie bitte

das kann nicht funktionieren. Ich finde es zum beispiel erschreckend, dass etlicher dieser Hundehalter Probleme haben beim Abrufen und KEINER einen Schleppleine handeln kann... das zeigt meiner Meinung nach die bisherige Einstellung zum Hund

Wenn ich mir einen Jagdhund anschaffe, dann muss ich vorher überlegen, was ich mache, wie ich es mache und vor allem, welche Auslastung ich machen möchte. Damit kann ich nicht erst anfangen, wenn das Kind in den brunnen gefallen ist.
bestes beispiel: Willy, angeschafft von einer Frau iin Hamburgs Umgebung. ein Beagle, werden sollte er Reitbegleithund

jo sicher, ne eigenstädig arbeitende Bracken-Rasse eignet sich Hervorrangend für sowas

Ergebnis: der Hund ging jagen, rannte weg... also ließ man ihn zuhause, wenns zum Pferd ging. Damals war er kein Jahr alt. Was macht Hund in dem alter gern? alles in Frage stellenn, den eigenen Kopf durchsetzen. Das ende vom Lied war eine Anzeige gegen die Halterin und eine angeordnete Übergabe des Hundes an den Tierschutz. Denn während sie eine GANZES wochenende zum Reitturnier war, saß klein-Willy ALLEIN in der Wohnung und hat das Haus zusammen gejault und die Wohnung auseinander genommen... schönen Dank, der Hund hat bis Heute ( er wird im August 5) nie lernen können, ruhig allein zu bleiben, weil er so immense Verlustängste hat
