vielen dank erstmal für eure tollen Ratschläge
ich bin nun etwas verunsichert, weil ich der Meinung war Sanchez müsste erstmal vertrauen zu Fremden aufbauen, sprich er muss lernen dass Fremde ihm nichts tun sondern ganz toll sind weil sie mit ihm spielen und ihn füttern. Das hat eigentlich auch ganz gut geklappt, er taut immer schneller auf.
Er hat eigentlich auch mehr Probleme mit einzelnen Menschen als mit Gruppen. Wobei es hier auch auf die Situation ankommt. Wenn ich mit ihm im Feld bin oder so und uns kommen Menschen entgegen dann juckt ihn das normalerweise gar nicht, es sei denn sie wollen ihn anfassen, dann geht er weg. Wenn er angeleint ist und ihm kommt jemand zu nahe dann geht er hinter mich. Laufen die Leute einfach an ihm vorbei ist es kein Problem.
Hier mal 2 Beispiele wos ganz schlimm war:
Wir waren in nem Restaurant um unsere Hochzeit abzusprechen (Freunde von uns die auch nen Hund haben, wohnen obendrüber da haben wir die Absprache gemacht). Zum Schluss sind wir runter um uns die Räumlichkeiten anzuschauen. Wir standen dort in einer Ecke, Sanchez angeleint. Dann kam der Vater unseres Freundes auf uns zu, Sanchez hat ihn angebellt, sich geduckt, das Fell gestellt und wollte weg laufen. Hinter mir war die Wand und ihm war wohl nicht genug Platz, also er hat sich definitiv bedrängt gefühlt. Ich bin ruhig geblieben, habe versucht ihn zu beruhigen aber das half nichts...also bin ich mit ihm raus aus der Ecke, er hat sich beruhigt wollte aber nicht mehr in die Nähe des Mannes.
Ich war mit Sanchez, einer Freundin und deren Hündin am See. Wir gehen extra an einen See den vorwiegend Taucher benutzen um mit unseren Hunden keinen zu stören und weil sie ja auch sonst nirgends mit dürfen. Nach ca 2 Stunden, wir waren ganz alleine in einer der Buchten (die eigentlich gerade groß genug für einen Liegeplatz sind), die Hunde waren frei, da kam eine Familie aus dem Gebüsch. Sanchez ist erstmal erschrocken dass da jetzt auf einmal noch jemand ist, da er grade bei mir am Wasser war habe ich ihn festgehalten und versucht ihn zu beruhigen, das hat aber genau das Gegenteil bewirkt. Ich hab denen dann gesagt dass er nur Angst hat und dass sie ihn einfach nicht beachten sollen, und die haben gesagt kein Problem ich soll ihn los lassen. Ich hab mich dann verhalten als sei ncihts hab mich auf meinen Platz gelegt, er ist noch einige Zeit um die rumgerannt und hat sie angebellt und dann war auch gut. Die haben ihn aber halt wirklich nicht beachtet. Er hat immer so ca. 3 Meter Abstand von denen gehaltn.Wir sind dann eine Bucht weiter gegangen wobei ich ziemlich verärgert war dass die nicht an den öffentlichen See direkt gegenüber gehen und uns auch noch die einzige Möglichkeit hier in der Gegend nehmen um mit den Hunden schwimmen zu können, aber das ist ein anderes Thema...
Generell beruhigt er sich am besten wenn ich einfach gar nicht reagiere, je mehr ich versuche ihn zu beruhigen je mehr bestärke ich ihn in seinem Verhalten.
Wie genau kann ich ihm denn verständlich machen dass Fremde ihm nichts tun wenn nicht über Leckerlie und Spiel?
DAs Buch von Rütter werde ich mir morgen mal holen, vielen dAnk für den Tip. Ich könnte diesen Freund echt lünchen, da passt man auf seinen Hund auf wie ein Luchs dass ihm ja nichts passiert und dann wird durch sonen Sch...alles kaputt gemacht. Nur weil der De..nicht nachdenkt...oh man ich darf gar nicht drüber nachdenken sonst krieg ich echt nen Anfall.