hallo an alle,
möchte euch mal meine erfahrungen hierzu erzählen. ich habe früher fast 20 jahre lang mastino napoletano gehalten und auch gezüchtet. menschen gegenüber waren meine hunde immer äusserst tolerant und hatten eine sehr hohe reizschwelle. allerdings verhielt es sich bei artgenossen gegenüber meistens nicht so. bei den meisten meiner hunde musste ich da immer sehr aufpassen und konnte sie auch nur, bis auf wenige ausnahmen, getrennt halten. es war auch immer sehr schwer vorauszusehen, wann es zur auseinandersetzung kam. meistens reichte schon ein sehr kleiner blickkontakt. trotzdem ich jedesmal einfach dazwischen gegangen bin, habe ich nie eine schramme abbekommen.
allerdings haben sie wirklich einen sehr grossen beschützerinstinkt. auch da kam es vorher zu keiner grossen regung. ich kannte meine hunde sehr gut und es ist glücklicherweise nie zu einem vorfall gekommen. heute habe ich einen rhodesian ridgeback rüden und einen jack russel rüden. auch da kann es mal zu streitereien kommen, aber da reicht ein einziges lautes wort von mir und die sache ist geklärt. ich glaube, es wird in den meisten fällen schwierig sein sogenannte kampfhunde mit gleichgeschlechtlichen artgenossen zu halten. gibt es natürlich bei anderen rassen auch, aber da ist es meistens einfacher die kontrahenten wieder zu trennen. menschen gegenüber sind es aber die treusten seelen die ich kenne.
gruss fellow
