wir sind stolze Besitzer eines 8 1/2 Jahre alten Berner Sennenhundes und unsere aktuelle Lebenssituation stellt uns nun vor ein Problem.
Wir möchten ab September diesen Jahres mit unseren 2 kleinen Kindern für 9 Monate nach Australien gehen. Wir planen dies bereits seit längerer Zeit und bisher war eigentlich immer völlig klar, dass wir unseren Berner mitnehmen, da er Teil der Familie ist. Wir haben auch dahingehend alles vorbereitet (Impfungen, Papiere etc.), allerdings kommen uns in der letzten Zeit Zweifel, ob es wirklich richtig ist, ihn mitzunehmen. Immerhin ist die Reise an sich für ihn ziemlich stressig (Flugdauer ca. 2 x 12 Stunden mit 4 Stunden Zwischenstopp), anschließend muss er für 1 Monat in Quarantäne. Und er ist ja auch nicht mehr der jüngste, obwohl bisher nichts auf sein Alter hindeutet. Er sieht sehr gut, seine Reaktion ist sehr schnell (insbesondere beim Leckerchen-Fangen
Aber was ist die Alternative? Einerseits möchten wir die sich uns bietende Chance "Australien" nicht verstreichen lassen und unser Leben völlig einem Hund unterordnen. Andererseits möchten wir ihn am liebsten mitnehmen, damit er bei seinem Rudel sein kann.
Es kommt für uns absolut nicht in Frage, ihn komplett abzugeben bzw. eine neue Familie für ihn zu suchen. Also bleiben nur die Möglichkeiten, ihn mitzunehmen (wie bisher geplant) oder ihn für die 9 Monate in andere Obhut zu geben. Wobei wir hier nur Hundehotels kennen, aber vielleicht gibt es noch andere Alternativen, an die wir gar nicht denken?
Es ist irgendwie wie die Wahl zwischen Pest und Cholera...
Was meint ihr?
Viele Grüße,
Aussiefriend.