Hallo ihr lieben..
Danke für die vielen Antworten!
Aber schonmal an alle, die mich vlt. negativ verstanden haben. Glaubt ihr im Ernst es würde Spaß machen sich ans Internet zu setzen und DA Hilfe zu suchen, und sich selbt einzugestehen "Du bist zu dämlich um gut für dein Tier zu sorgen und musst ihn an >bessere< Hundeliebhaber abgeben"..
NEIN, Spaß macht es keinen.. Und JA, wir haben uns durchaus informiert über den Australien Shepherd. Arbeit haben wir hier auch viel mit ihm. Wir haben Kühe hinterm Haus, wobei er hier und da schon mit dem Bauern arbeiten geht, er hat Auslauf den ganzen Tag, wir selbst sind, wenn wir dann zu Hause sind, auch viel draußen unterwegs, wir haben ein Mädel hier im Dorf die drei mal die Woche joggen geht, und da nimmt sie unseren Hund auch schon mit. Ihm fehlt es einfach an nichts, nur eben wäre wie oben genannt ein Agility Programm oder eben richtige, echte Förderung für den Hund besser.. Das braucht mir niemand zu sagen, das weiß ich auch so. Nur dachten wir halt, dass das was wir ihm bieten reichen würde. Tut es aber leider Gottes nicht.
Für unseren Hund war's auf jeden Fall nicht das beste Haus, in das er gelandet ist.
Was auch ein großes Problem war: wir hatten vorher unseren Altdeutschen Schäferhund Gino. Der wollte immer nur bei uns sein. Mehr wollte er nicht, er bewachte das Haus von früh bis spät und ist niemals abgehauen (abgesehen von der Läufigkeit der Hündinnen).
Daher denke ich, dass wir teilweise auch komplett mit unseren "neuen" Fränzi überfordert sind, was den Hund widerum unterfordert...
Schließlich sind wir zu dem Entschluss gekommen, dass wir keine guten Besitzer für ihn sind. Und der Hund ist auch unglücklich, was spürt man ja auch. Er ist zwar lieb, und keineswegs aggressief. Und er freute sich bald über, wenn wir ihn dann im Tierheim holen fahren mussten

Das zeigt uns wenigstens, dass wir ihm nicht egal sind. Aber ist er ein Einzelgänger (vom Gemüt her), und er hat auch schon zwei Tage bei einer anderen Familie unseres Dorfes verbracht (weil diese nicht wussten, dass das unser Hund war), wo er sich scheinbar bestens gegönnt hat (bis die Leute am Halsband den Anhänger entdeckten, wo unsere Telefonnummer drin steht hehe).
Wir alle sind froh mit dem Hund. Und gerade deswegen entgeht es uns nicht, dass er unglücklich ist.. er ist nicht "vollkommen" bei uns.
Nun was jmd. von euch jetzt gut gesagt hat war, dass es eben nur zwei Möglichkeiten gibt:
Entweder sagen wir "Ja" zu dem Tier und lassen alles mögliche rund herum fallen, so ich zB. mein Studium (ironisch), und wir machen eine komplette Hundschule, sodass unser Hund endlich das bekommt, was er auch verdient. >> Das ist echt leicht gesagt.. Wobei wir auch dachten, dass das kein Problem sei.. nur leider ist man meistens erst im nachhinein schlauer.
Es fällt mir hier garantiert nicht leicht. Ich wollte nur mal wissen/hören/lesen, ob es noch andere gibt, die in einer ähnlichen Situation sind. Nun habe ich ja genug gehört/gelesen, und denke dass wir unsere Entscheidung bald fällen müssen...
Liebe Grüße