Also das mit dem Winter hast Du uns aber vorenthalten!
Ich glaube mit Deiner jetzigen Beschreibung ist ganz klar (meiner Meinung nach) warum der Hund so ist. So wie Du es schreibst ist die Hündin die tierische Kopie von der Besitzerin.
Da wundert es mich nicht das die Hündin irgendwann mit Zwangshandlungen anfängt. Das sie das schon seit 5 Jahren macht ist auch der Hammer.....
Ich glaube das das zu Anfang einfach das "normale" Insekten jagen war das sich dann in Aufmerksamkeits heischendes Verhalten bis schliesslich in ne Zwangshandlung verwandelt hat. Das zu unterbrechen, auch in beachtung der extrem langen Zeit wo sie´s schon macht, wird schwer sein.
Im TTouch gibt´s da einiges, aber da müsste auch die Besitzerin dazu bereit sein. Denn das reicht nicht nur 1x pro Woche sondern müsste am Anfang täglich gemacht werden. Die "Einstiegsdroge" wäre der Phyton-Touch um auch die Hündin daran zu gewöhnen. Das wird am Anfang sicher nicht einfach für sie werden. Manche Hunde reagieren darauf mit Stress da sie es ja nicht gewohnt sind zu entspannen. Legt sich aber bald wieder, wenn man brav jeden Tag übt.
Ich würde dann schön langsam, wenn sie sich an den Touch gewöhnt hat, zum nächsten Touch übergehen (liegender Leopard, u.s.w. bis hin zum Waschbär-Touch) bis hin zu den Maul-Touches. Die sind bei hyperaktiven Hunden sehr gut. Danach schlafen sie meist ein und können ziemlich viel verarbeiten.
Bodenarbeit in Verbindung mit Körperbandagen würden da auch helfen. Die Bandagen durchbrechen auch psychischen Stöhrungen und Zwangshandlungen das ich der Hund seiner selbst auf einmal bewusst ist. Muss aber von erfahrenen Händen durchgeführt werden da man bei der Bandage einiges beachten muss.
Ich glaube das die Hündin auch wieder lernen müsste das sie auch einfach nur Hund sein darf.
Da Du aber sagst das die Besitzerin die Hündin (auch nicht für begrenzte Zeit) abgeben würde fällt sowas auch in´s Wasser.
Echt verzwickte Situation. Aber an die Hündin kommst Du, so wie´s aussieht, nur über die Besitzerin ran.
LG Claudia