Meine Beiden beschaeftigen sich sehr viel miteinander und powern sich gegenseitig aus, wenn sie wach sind. Sie sind halt auch noch im Welpen-Alter, wo sie auch schneller wieder muede werden nach einer ausgiebigen Spiel und sich gegenseitig Jagen Session. Ich gehe aber trotzdem mit Alinga mittags eine Stunde spazieren, und ueber den Tag verteilt machen wir dann ganz viel Apportieren, Ball spielen und Clickertraining bei uns im Garten. Ausserdem nehme ich sie wenn es nicht zu warm draussen ist ganz oft im Auto mit, damit sie lernt, brav im Auto auf mich zu warten, wenn ich nur mal schnell irgendwo in ein Geschaeft oder zum Doktor rein muss.
Leider sind Hunde hier in den USA nur an sehr wenigen Stellen erlaubt und erwuenscht, was es nicht unbedingt einfacher macht, sie ueberallhin mitzunehmen, aber immerhin ins Tiergeschaeft und den Baumarkt duerfen sie mit rein, was ich auch regelmaessig (mindestens 1-2 Mal die Woche) ausnutze, selbst wenn ich nicht immer was kaufe... einfach um die Sozialisierung und auch ein wenig Desensibilisierung mit Alinga zu ueben, die mehr Probleme mit fremden Menschen, als mit Hunden hat. Sie mag alle Hunde, aber fremde Menschen, da ist sie sehr, sehr waehlerisch und bellt vor allem kleine Kinder an, so als haette sie Angst vor ihnen.
Ausserdem gehen wir noch immer Sonntags in die Hundeschule fuer 1 Stunde, zu dem 'Basic Obedience' Kurs. Das deutsche Wort dafuer faellt mir jetzt leider gerade nicht ein... Grundgehorsam evtl.? Danach laufe ich dann dort mit ihr noch mal eine weitere Stunde ueber die Felder, weil die Hundeschule so schoen gelegen ist und Alinga so mal was Anderes sieht, als unsere uebliche Runde um den See herum.
Alinga ist fuer einen Labrador ein sehr ruhiger, fast schon fauler Hund. Sie ist happy, so lange sie hier bei uns sein kann und bleibt auch mal gut alleine zu Hause, wenn es sein muss. Dann allerdings momentan noch nur im Kennel, weil sie sonst schon auch mal gelangweilt ist, wenn sie alleine bleiben muss und es ihr zu lange wird, dann wird irgendwas zerlegt. In ihrem Kennel fuehlt sie sich total wohl und sicher und sie ist am liebsten da drin, wenn sie alleine zu Hause bleiben muss. Ganz anders Zero, der noch gaaaanz extrem schlecht alleine gelassen werden kann. Er schreit und schreit dann in seinem Kennel und macht auch regelmaessig Stuhlgang da rein, sei es aus Stress, oder was auch immer. Das versuche ich jetzt herauszufinden in schlaflosen Naechten, wo ich nicht verstehe, dass er mich dann nicht weckt, wenn er raus muss, denn ich gehe ja sowieso 2 mal pro Nacht noch mit ihm raus (ein Mal um 1 Uhr und dann wieder um 4 Uhr). Das hat ein paar Naechte super geklappt und dann ploetzlich gestern hat er mir 2 MAL in der Nacht in den Kennel gemacht. Das ist im Moment mein groesstes Problem, er mag und mag sich einfach nicht daran gewoehnen und scheint extrem unter Trennungsangst zu leiden. Bin mal gespannt, wie sich das entwickelt und was er fuer eine Persoenlichkeit hat und was fuer ein Energie-Level, wenn er groesser wird. Wenn er viel vom Border Collie hat, dann werde ich ihm auf jeden Fall einen 'Job suchen', entweder wir machen dann Agility, oder Herding, oder irgend etwas in der Art. Momentan ist er dafuer noch zu jung, spielt sehr wild und schlaeft dann auch wieder fuer ein paar Stunden im Anschluss.
Ich verbringe eigentlich den ganzen Tag mit meinen Hunden, weil ich momentan nicht arbeiten gehe, sondern hier nur den Haushalt schmeisse und mich um unseren 'Kleinzoo' kuemmere.
