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Re: Haarsträubende Ratschläge der Tierärzte
Verfasst: Do 1. Okt 2009 06:26
von Lennox
Jenni hat geschrieben:Ich bin der Meinung "Schuster bleib bei deinen Leisten".
Den hast Du mir vorweg genommen, genau das wollte ich auch schreiben;
"Schuster bleib bei Deinen Leisten"
Ganz ehrlich bin ich noch nicht auf die Idee gekommen meine Tierärztin um Rat zu fragen bzgl. Verhalten oder erzieherischen Methoden.
Setze nicht voraus, dass sie die Hundepsychologie beherrscht.
Tierärzte sind für mich die Ansprechpartner in Sachen physiologischer Angelegenheiten.
Was die Psychologie angeht, so belese ich mich ( unter anderem hier im Forum ) oder spreche mit unserem Hundetrainer darüber.
Kein Mensch würde auf die Idee kommen mit einer Schizophrenie einen Internisten aufzusuchen, zumindest rate ich davon dringend ab.
Liebe Grüße, Chrissi
Re: Haarsträubende Ratschläge der Tierärzte
Verfasst: Do 1. Okt 2009 10:15
von wilma
Hallo,
ja da gebe ich dir Recht. Ich gehe auch nicht mit Zahnschmerzen zum Hautarzt. Aber mal angenommen ich würde das tun, so bin ich davon überzeugt, das dieser mich an den richtigen Arzt überweisen würde.
Abgesehen davon, ist es ja häufig so, das man nicht unbedingt konkret nach Erzieherischen Angelegenheiten fragt, sondern einfach so im Gespräch das ein oder andere erwähnt. Und dann sollte ein guter TA doch wohl eher eine gute Hundeschule empfehlen als von Dingen wie "Dem kann noch gar nichts passieren, der hat ja noch Welpenschutz" zu reden.
OK ich gebe zu das Wort Fachidiot war vieleicht nicht passend gewählt.
Aber für mich hat ein TA nur dann Fachkompetenz, wenn er genau weiss, wo eben diese ihre Grenzen hat.
Re: Haarsträubende Ratschläge der Tierärzte
Verfasst: Do 1. Okt 2009 17:46
von lotte
stimme zu, auch ich erwarte von meinem TA keinerlei erziehungsberatung und würde auch einfach nicht alles glauben, was er sagt. würde ich aber auch keinem anderen einfach so. leute, die nicht mal bisschen selbst reflektieren sind selbst schuld
Lennox hat geschrieben:Tierärzte sind für mich die Ansprechpartner in Sachen physiologischer Angelegenheiten.
wenn das denn mal so funktionieren würde! vorallem impf-und kastrtionsmärchen sind ja immernoch ganz groß in mode. auch als mir ein vertretungsTA geraten hat meine
chronisch kranke cavalier-hündin gegen scheinschwangerschaft einfach mal decken zu lassen bin ich vom glauben abgefallen..
naja auch da heißt es mitdenken, dazu muss man ja nicht medizin studiert haben, einfach augen und ohren offen und nicht alles glauben. sind ja nicht alle TÄ blöd
ich bin jetzt ganz zufrieden, wobei ich tier- wie menschärzten NICHT traue

Re: Haarsträubende Ratschläge der Tierärzte
Verfasst: Sa 3. Okt 2009 18:24
von Periphalos
kastrationsmärchen
hm?

Re: Haarsträubende Ratschläge der Tierärzte
Verfasst: So 4. Okt 2009 17:43
von lotte
Periphalos hat geschrieben:kastrationsmärchen
hm?

wie viele hunde werden denn monatlich total unnötig kastriert... aufmüpfige, schlecht erzogene jungrüden, die dann ""ruhiger" werden usw.
und die kasse klingelt...
Re: Haarsträubende Ratschläge der Tierärzte
Verfasst: So 4. Okt 2009 21:47
von Lennox
lotte hat geschrieben:wie viele hunde werden denn monatlich total unnötig kastriert... aufmüpfige, schlecht erzogene jungrüden, die dann ""ruhiger" werden usw.
und die kasse klingelt...
Da Lennox ja gerade mit 11 Monaten so sein pubertierendes Verhalten an den Tag legt und gelentlich mal die Ohren auf Durchzug stellt, hatte mir man auch schon angeraten, Lennox doch kastrieren zu lassen
Also mir fehlen da ehrlich gesagt die Worte, welche Gründe scheinbar dafür ausreichen um einen Hund kastrieren zu lassen

.
Meine beiden Söhne habe ich doch in ihrer Pubertät, welche manchesmal anstrengender war als die von Lennox, so gelassen wie sie sind.
Ist halt eine etwas anstrengendere Zeit, welche aber auch vorüber geht.
Stellt Euch mal vor, alle Frauen mit prämenstruellem Syndrom würden sterilisiert werden, damit sie ruhiger werden und nicht mehr so rumzicken
