Hallo ihr lieben,
danke erstmal für die Antworten und für die Bestätigung. (Ich gebe zu, das tut gut

)
Ich möchte nur noch mal drauf hinweisen, das die Situation nicht wirklich gefährlich war, im Sinne von Beissereien sondern gefährlich im Sinne von zu starkem Spiel und dem Ungleichgewicht von der Größe und dem Gewicht der Hunde. Der Fremde Hund war völlig ok, was das Sozialverhalten anging, aber mit seinen 1,5 Jahren halt noch seeeeehhhhhr wild verspielt. Er hat halt spielerisch versucht aufzureiten oder er wollte Hermann mit den Pfoten auf den Rücken und genau davor habe ich halt bei meinem 6 kg Dackel extreme Angst, wenn der andere Hund geschätzte 20-25 oder mehr Kilos hat.
Wenn Hermann mit Wilma spielt, dann weiss sie, was sie darf und wie sie mit ihm spielen kann. Keine Ahnung warum das so ist, vieleicht liegt es an den Katzen mit denen sie früher zusammen war. Wilma legt sich im Spiel mit Hermann meistens hin oder setzt sich.

Wenn Sie meint, sie müßte "aufreiten" dann setzt sie sich auf den Boden und hält ihn mit den Vorderpfoten fest, ohne das er ihr Gewicht zu spüren bekommt.

Das lasse ich dann auch in einem gewissen Rahmen zu.
Ich gebe zu, das ich überängstlich bin, aber ich lerne ja und ich versuche auch, die Situationen in einem Gewissen Rahmen zu zu lassen.
Ich hatte halt in der Vergangenheit immer nur Hunde von Wilmas Kaliber oder mehr. Da ist das schon etwas anderes. Was Hermann angeht,ich habe hier mal reinkopiert aus dem Thread "Wer hat wen ausgesucht" wie wir Hermann gefunden haben.
Bei Hermann war es ganz anders, und überhaupt nicht geplant:
Mein Mann ist selbständig und macht unter anderem auch Gartenarbeit.
Wir waren also einen Garten besichtigen und da war unter einem Carport ein Dackelwelpe an einer langen Leine angebunden. 4,5 Monate alt! OHHHHHH wie süß, ist der klasse. Bin sofort hin und hab mit ihm gespielt während die Männer den Garten inspizierten.Ich fragte dann warum er angebunden sei. Weil er immer sofort wegläuft wenn mal einer das Tor auf läßt und hier sind jetzt so viele Leute. Ok das war einzusehen.
1,5 Monate später hat mein Mann in dem Garten gearbeitet und hörte immer ein Wimmer und pfiepen.
Was ist denn das???
Och das ist der Dackel. Der nervt!!!! Du kennst doch soviele Leute, weißt du nicht einen der den haben will. Hab da keine Nerven für.
Wo ist er denn jetzt der kleine?
Im Keller, willste mal gucken?
Da saß er dann der Hermann. Angebunden an einer 1,5 Meter langen Leine an einer Heizung. Zwischen Autoersatzteilen. Im dunklen, ohne Tageslicht. Dort hatte er die letzten 4 Monate verbracht!!!!!!!!!!!
Mein Mann hat denn beschlossen: DER KOMMT MIT! WIR SUCHEN DEM EIN SCHÖNES ZUHAUSE!!!!!
Der Besitzer wollte dann aber noch ein paar Hundert Euros, weil er ja ein sooooooo wertvolles Tier ist, der hat ja sogar Papiere.
Die Antwort darauf darf ich hier nicht rein schreiben, sonst werd ich raus geschmissen.
Bin dann dahin und hab ihn abgeholt. Ein völlig verängstigter, total verdreckter 6 Monate alter Dackeljunge.
Das mit dem vermitteln hatte sich dann allerdings nach 10 Minuten erledigt. War klar, der bleibt......
Denke das erklärt vieles von seinem Verhalten. Auch wenn es keine Entschuldigung dafür ist, das er immer noch manchmal pöbelt. Aber das verspreche ich, das wird unterbunden, immer......
Was den Dalmatiner angeht, den ich mit Heidi getroffen habe, da war die Situation schon anders. Der lief frei, Frauchen war noch nicht mal in Sicht und hat dann als sie in der Nähe war auch keine anstalten gemacht irgendetwas zu tun.

Auf meine Bitte hin, den Dalmatiner anzuleinen meinte sie nur: Wen soll ich jetzt anleinen? Den kleinen (Malteser oder sowas)?
Ich muss allerdings auch gestehen, das ich vor Dalmatinern echt wirklich richtig Schiss habe. Immer bei allen.