Re: dominanzverhalten bei Welpen
Verfasst: Sa 10. Apr 2010 18:50
Ohje, nun muss ich auch noch mit meiner Logik gegen zwei "Expertenmeinungen" stänkern *gg*...
Fakt ist doch, dass dein Welpe momentan tagsüber recht ruhig ist und ne Menge schläft. Dafür dreht er dann abends auf. Ganz ehrlich, wenn ich den ganzen Tag verschlafe und auf der Couch rumgammel, dann bin ich auch abends nicht müde zu kriegen und fahre zu Höchstleistungen auf... und ich bin schon groß
Versuch doch einfach mal, den Hund tagsüber mehr zu fordern. Dabei meine ich keine stundenlangen Spaziergänge, denn 1. kann ich die Aussage deiner Tierärztin überhaupt nicht nachvollziehen, 2. liegt es nicht in der Natur eines kleinen Welpen, sich kilometerweit von seinem "Bau" zu entfernen und 3. kann man so ein kleines Energieknäuel viel besser mit Kopfarbeit müde bekommen.
Mein Tipp würde also lauten: Tagsüber mit dem Hund trainieren und toben. Du kannst dir Suchspiele einfallen lassen, Zerr- oder Ballspiele mit dem Hund veranstalten, toben im Garten ist auch toll für den Kleinen. So ganz nebenbei bringst du ihm natürlich dann auch peu à peu die diversen Kommandos bei, die den Wusel dann auch gebührend fordern. Übungen, die die Konzentration des Hundes fordern, sind klasse, denn das ist Schwerstarbeit für einen Hund. Dabei musst du natürlich deinen Welpen gut beobachten. Wenn er ausgepowert und müde ist, dann gönn ihm die nötige Pause und auch seinen Schlaf, wird er wieder wach, gehts weiter. Abends gönnst du ihm dann Ruhe (und wenn der Tag actionreich genug war, wird er die auch dringend brauchen). Selbstverständlich klappt das alles nicht von heute auf morgen, denn auch ein Hund muss sich erst mit seinem Biorhytmus umstellen, aber auf lange Sicht wird er sich so besser eurem Tagesablauf anpassen können.
Mit dem Kennel tu ich mich persönlich in deinem Fall etwas schwer, weil du nun mal nicht nur den einen Hund hast, sondern zwei und es ist nicht gerade einfach, dem Kleinen den Kennel schmackhaft machen zu wollen, während der Große den kompletten Wohnraum in Beschlag nehmen darf. Aber da dir beide (Trainerin und Ärztin) dazu geraten haben, werden sie auch Tipps parat haben, wie du das meistern kannst.
Vielleicht kannst du aber auch mal Trainerin und Ärztin nach deren Begründung fragen, wieso du ausgerechnet abends dann auch noch zusätzlich Action machen sollst, wo doch dann eigentlich Ruhe herrschen sollte. Ich bin immer offen, was andere Meinungen angeht, nur ohne Begründung hab ich oft Schwierigkeiten, diese nachvollziehen zu können.
Fakt ist doch, dass dein Welpe momentan tagsüber recht ruhig ist und ne Menge schläft. Dafür dreht er dann abends auf. Ganz ehrlich, wenn ich den ganzen Tag verschlafe und auf der Couch rumgammel, dann bin ich auch abends nicht müde zu kriegen und fahre zu Höchstleistungen auf... und ich bin schon groß
Versuch doch einfach mal, den Hund tagsüber mehr zu fordern. Dabei meine ich keine stundenlangen Spaziergänge, denn 1. kann ich die Aussage deiner Tierärztin überhaupt nicht nachvollziehen, 2. liegt es nicht in der Natur eines kleinen Welpen, sich kilometerweit von seinem "Bau" zu entfernen und 3. kann man so ein kleines Energieknäuel viel besser mit Kopfarbeit müde bekommen.
Mein Tipp würde also lauten: Tagsüber mit dem Hund trainieren und toben. Du kannst dir Suchspiele einfallen lassen, Zerr- oder Ballspiele mit dem Hund veranstalten, toben im Garten ist auch toll für den Kleinen. So ganz nebenbei bringst du ihm natürlich dann auch peu à peu die diversen Kommandos bei, die den Wusel dann auch gebührend fordern. Übungen, die die Konzentration des Hundes fordern, sind klasse, denn das ist Schwerstarbeit für einen Hund. Dabei musst du natürlich deinen Welpen gut beobachten. Wenn er ausgepowert und müde ist, dann gönn ihm die nötige Pause und auch seinen Schlaf, wird er wieder wach, gehts weiter. Abends gönnst du ihm dann Ruhe (und wenn der Tag actionreich genug war, wird er die auch dringend brauchen). Selbstverständlich klappt das alles nicht von heute auf morgen, denn auch ein Hund muss sich erst mit seinem Biorhytmus umstellen, aber auf lange Sicht wird er sich so besser eurem Tagesablauf anpassen können.
Mit dem Kennel tu ich mich persönlich in deinem Fall etwas schwer, weil du nun mal nicht nur den einen Hund hast, sondern zwei und es ist nicht gerade einfach, dem Kleinen den Kennel schmackhaft machen zu wollen, während der Große den kompletten Wohnraum in Beschlag nehmen darf. Aber da dir beide (Trainerin und Ärztin) dazu geraten haben, werden sie auch Tipps parat haben, wie du das meistern kannst.
Vielleicht kannst du aber auch mal Trainerin und Ärztin nach deren Begründung fragen, wieso du ausgerechnet abends dann auch noch zusätzlich Action machen sollst, wo doch dann eigentlich Ruhe herrschen sollte. Ich bin immer offen, was andere Meinungen angeht, nur ohne Begründung hab ich oft Schwierigkeiten, diese nachvollziehen zu können.