Ich muss mich teilweise Marco anschließen, fürmich klingt das alles nämlch auch so, als traute Dein Hund Dir die Führungsrolle nicht zu.
Nun ist es für einen Hund, besonders für einen wenig selbstbewussten wie Deinen, aber unglaublicher Stress, die Führungsposition selbst besetzen zu müssen (und in seinen Augen muss er das, wenn Du es nicht tust- einer muss ja für die Rudelsicherheit sorgen. In diese Kategorie lässt sich übrigens auch seine Attacke von gestern einordnen).
Ich habe auch vor einigen Monaten einen sehr unsicheren Hund übernommen, mit ähnlichen Auswüchsen wie bei Deinem. Dagegen hilft eine konsequente Übernahme der Verantwortung, d.h. DU bist der Chef in JEDER Situation. Das hat absolut nichts mit Härte zu tun, bitte nicht missverstehen! Sondern damit, dass Du alle Pflichten eines Rudelführers übernimmst, aber auch alle damit verbundenen Rechte hundertprozentig einforderst.
Wenn Du als "Hundeneuling" nicht ganz sicher bist, wie das geht, empfehle ich Dir einen guten Trainer, der Dich unterstützt, interessant sind auch auf jeden Fall die Cesar Millan-Bücher, aber auch die solltest Du Dir evt. erläutern lassen, bzw. Dir bei der praktischen Ausführung helfen lassen.
Übrigens: Meinem Hund hat das komplette "Unterordnen" unter meine Führung unglaublich geholfen, er ist ausgeglichen, verlässlich und selbst Landmaschinen, fremden Hunden u.Ä. gegenüber nicht mehr schreckhaft
