@ lotte,
was ich primär sagen wollte ist folgendes.
Die meisten schaffen sich einen Hund an, obwohk sie genau wissen, dass sie weder Zeit noch Lust haben, sich groß mit dem und zu beschäftigen. Da paßt ja der Begriff Modehund....
Unter normalen Umständen, hätten wir auch nie einen Border zu uns genommen, aber die Vorbesitzerin konnte ihm erst recht nicht gerecht werden und er kannte uns bereits.
Und er fühlt sich Border-wohl bei uns (wie man die Bildern ja entnehmen kann..

).
Ich Denke auch, dass unser Jerry einer von der Sorte ist, bei dem die Hüteinstinke eher schwächer ausfallen und so auch etwas weniger in seinen Ansprüchen ist.
Wir haben aber bei uns den großen Vorteil, dass wir af dem Land leben und Jerry sehr viel Freilauf beim Gassie gehen bekommt. Er kann sich nach Herzenslust austoben, seinem Ball hinterherjagen und das restliche Gassigehrudel hüten.
Werden wir ihm Gerecht? Das ist sehr schwer zu sagen, aber er dreht nicht ab, wie bei der Vorbesitzerin, als er die Gardinen vor Langeweile von der Decke gerissen und die Tapete von der Wand gekrazt hatte. Also machen wir schon etwas richtig.
Würde ich aber in der Stadt wohnen, würde ich wohl nicht mal in Erwägung ziehen mir einen Hund anzuschaffen. Aber das ist ein anderes Thema.
Das Kernproblem ist aber, dass viele sich eine bestimmte Rasse zulegen, weil sie sie "Süß" finden. Aber wie gesagt, wenn ich weder die Zeit noch die räumliche Möglichkeit habe, dem Hund den erforderlichen Freilauf zu bieten, ohne ständig an der Leine sein zu müssen, dann sollte man lieber 10 mal darüber nachdenken, ob man sich bestimmte Rassen halten will oder sollte.