Re: Bluebells kleine Hundefarm...
Verfasst: Mi 23. Jul 2008 23:32
HEUTE HATS GEKNALLT
Ich habs gemacht!!
Ansonsten bin ich ja immer so, dass ich sage, Klopperein müssen vermieden werden, Hunde sollen nichts regeln usw.
Nun habe ich aber neulich ein sehr interessantes Seminar von verschiedenen Referenten besucht. Diese sagen auch, dass das in den allermeisten Fällen richtig ist. Speziell eben dann, wenn die Hunde kein zusammenlebendes Rudel sind, kein Rudel, welches sich eben auf Zeit immer wieder trifft oder so. Allerdings meinten sie auch, dass es verschiedenen Situationen gibt, wo das nicht unbedingt zutrifft. Z. B. wenn es um einen total aufgedrehten Hund geht, einen angstaggressiven Hund oder ähnliches und man einen sehr sicheren und souveränen Hund hat, der evtl. Erziehungsarbeit übernehmen könnte.
Sowas habe ich in einer meiner Gruppen. Ein Labbimädchen, Lingling!! Man die is sowas von nervig. So wuselig, so übermütig, so ausgebufft. Die hat schon gelernt, wenn ich mich demütig zeige, dann kriege ich keinen Ärger. Alle Hunde aus der Gruppe sind total genervt von ihr. Die Halterin ist total genervt und meint, sie würde den Hund nicht zur Ruhe kriegen. Nun kommt die aus ziemlich schlechter Haltung und da will man ihr ja auch nichts böses.
Also sprach ich mit der Halterin über meine Idee, weil wir im Training nicht weiterkommen. Wir arbeiten über Aufmerksamkeit, Clicker, positiv, mit Bachblüten zum runterholen, Box- und Deckentraining, geistige Auslastung und what ever. Trotzdem dreht sie zwischendurch so extrem auf, dass ich schon Angst hatte, dass die uns irgendwann umkippt. Nun ist die Hündin schon mehrfach böse gebissen worden und die Halterin hat halt Angst.
Ich meinte, dass ich ein sehr wesensfestes und verhaltenssicheres Rudel habe und dass ich Lingling gerne mal im Rudel laufen lassen würde, um zu sehen, wie die das lösen! Die Halterin hat Blut und Wasser geschwitzt.
Wir gingen also auf mein eingezäuntes Gelände, Lingling durfte zuerst alleine drauf laufen. Ich entschloss mit alle außer Nlaia und Joy aufs Gelände zu lassen, in dem Fall auch alle ungesichert (keine Sorge es gab Verhaltensregeln für die Dame). Lingling rannte wie von der Tarantel gestochen von Hund zu Hund, schmiss sich auf den Boden, aber eine Unterwerfung war nicht zu sehen. Sie wurde mehrfach deutlich von meinen Hunden verwarnt. Dann schien sie zu bemerken, dass Trinity nicht ganz so sicher war - die schmeißt sich ja auch immer gleich hin - und ging zu der und nervte sie. Trinity fängt dann oft das "schreiende Quietschen" an ist wie ein Meckern und ein WEGHABENWOLLEN. So auch heute und da hättet Ihr mal meine Bagage sehen sollen. Sie ist wirklich in innerhalb von 5 Minuten so eingenordet worden und von 180 Umdrehungen auf 20 runtergeholt worden. Man war das interessant. Noch viel interessanter war, dass sie überhaupt nicht verletzt - zum Glück, hatte ich aber auch nicht erwartet, wer das aber gesehen hat, der hätte gedacht, die kommt da nur noch in Stücken raus. Man war das ein Getöse! Sie musste bestimmt 3 Minuten still liegen bleiben und immer, wenn sie aufstehen wollte, ohne eine Freigabe von Takis zu erhalten, gabs gleich wieder einen Einlauf! Vielleicht hat sie irgendwo einen blauen Fleck. Danach lag sie hechelnd in einer Ecke vom Gelände, aber zum ersten Mal hatte ich den Eindruck, dass ihr Blick ganz klar ist. Und siehe da, zehn Minuten später hat sie mit Little Foot und Maybe richtig toll gespielt!
Die Besitzerin hat mich vorhin angerufen und meinte:"Alex, weißt du was grade passiert ist, als ich nach Hause kam? Lingling hat sich hingelegt und schläft seit dem. Jetzt schon fast zwei Stunden und ich kann mich frei in der Wohnung bewegen, ohne dass sie jedesmal hochfährt und hinter mir herkommt!"
Jetzt muss ich mir nur noch einfallen lassen, wie ich Linglings Frauchen klar mache, bzw. wie ich selbst ein Training aufbaue, was dafür sorgt, dass Lingling nicht so überdreht ist. Ich kann sie ja schlecht jeden Morgen nieder machen - lassen...
Hat einer eine Idee!! Ich bin für hilfreiche Gedankengänge sehr dankbar!!
Lieber Gruß
Alex
Ich habs gemacht!!
Ansonsten bin ich ja immer so, dass ich sage, Klopperein müssen vermieden werden, Hunde sollen nichts regeln usw.
Nun habe ich aber neulich ein sehr interessantes Seminar von verschiedenen Referenten besucht. Diese sagen auch, dass das in den allermeisten Fällen richtig ist. Speziell eben dann, wenn die Hunde kein zusammenlebendes Rudel sind, kein Rudel, welches sich eben auf Zeit immer wieder trifft oder so. Allerdings meinten sie auch, dass es verschiedenen Situationen gibt, wo das nicht unbedingt zutrifft. Z. B. wenn es um einen total aufgedrehten Hund geht, einen angstaggressiven Hund oder ähnliches und man einen sehr sicheren und souveränen Hund hat, der evtl. Erziehungsarbeit übernehmen könnte.
Sowas habe ich in einer meiner Gruppen. Ein Labbimädchen, Lingling!! Man die is sowas von nervig. So wuselig, so übermütig, so ausgebufft. Die hat schon gelernt, wenn ich mich demütig zeige, dann kriege ich keinen Ärger. Alle Hunde aus der Gruppe sind total genervt von ihr. Die Halterin ist total genervt und meint, sie würde den Hund nicht zur Ruhe kriegen. Nun kommt die aus ziemlich schlechter Haltung und da will man ihr ja auch nichts böses.
Also sprach ich mit der Halterin über meine Idee, weil wir im Training nicht weiterkommen. Wir arbeiten über Aufmerksamkeit, Clicker, positiv, mit Bachblüten zum runterholen, Box- und Deckentraining, geistige Auslastung und what ever. Trotzdem dreht sie zwischendurch so extrem auf, dass ich schon Angst hatte, dass die uns irgendwann umkippt. Nun ist die Hündin schon mehrfach böse gebissen worden und die Halterin hat halt Angst.
Ich meinte, dass ich ein sehr wesensfestes und verhaltenssicheres Rudel habe und dass ich Lingling gerne mal im Rudel laufen lassen würde, um zu sehen, wie die das lösen! Die Halterin hat Blut und Wasser geschwitzt.
Wir gingen also auf mein eingezäuntes Gelände, Lingling durfte zuerst alleine drauf laufen. Ich entschloss mit alle außer Nlaia und Joy aufs Gelände zu lassen, in dem Fall auch alle ungesichert (keine Sorge es gab Verhaltensregeln für die Dame). Lingling rannte wie von der Tarantel gestochen von Hund zu Hund, schmiss sich auf den Boden, aber eine Unterwerfung war nicht zu sehen. Sie wurde mehrfach deutlich von meinen Hunden verwarnt. Dann schien sie zu bemerken, dass Trinity nicht ganz so sicher war - die schmeißt sich ja auch immer gleich hin - und ging zu der und nervte sie. Trinity fängt dann oft das "schreiende Quietschen" an ist wie ein Meckern und ein WEGHABENWOLLEN. So auch heute und da hättet Ihr mal meine Bagage sehen sollen. Sie ist wirklich in innerhalb von 5 Minuten so eingenordet worden und von 180 Umdrehungen auf 20 runtergeholt worden. Man war das interessant. Noch viel interessanter war, dass sie überhaupt nicht verletzt - zum Glück, hatte ich aber auch nicht erwartet, wer das aber gesehen hat, der hätte gedacht, die kommt da nur noch in Stücken raus. Man war das ein Getöse! Sie musste bestimmt 3 Minuten still liegen bleiben und immer, wenn sie aufstehen wollte, ohne eine Freigabe von Takis zu erhalten, gabs gleich wieder einen Einlauf! Vielleicht hat sie irgendwo einen blauen Fleck. Danach lag sie hechelnd in einer Ecke vom Gelände, aber zum ersten Mal hatte ich den Eindruck, dass ihr Blick ganz klar ist. Und siehe da, zehn Minuten später hat sie mit Little Foot und Maybe richtig toll gespielt!
Die Besitzerin hat mich vorhin angerufen und meinte:"Alex, weißt du was grade passiert ist, als ich nach Hause kam? Lingling hat sich hingelegt und schläft seit dem. Jetzt schon fast zwei Stunden und ich kann mich frei in der Wohnung bewegen, ohne dass sie jedesmal hochfährt und hinter mir herkommt!"
Jetzt muss ich mir nur noch einfallen lassen, wie ich Linglings Frauchen klar mache, bzw. wie ich selbst ein Training aufbaue, was dafür sorgt, dass Lingling nicht so überdreht ist. Ich kann sie ja schlecht jeden Morgen nieder machen - lassen...
Hat einer eine Idee!! Ich bin für hilfreiche Gedankengänge sehr dankbar!!
Lieber Gruß
Alex