Re: Welpensuche
Verfasst: Di 16. Feb 2010 23:16
Hallo Chrissy,
eigentlich wurde schon alles gesagt, aber auch ich möchte Dir nochmal Mut machen!
Am 10.04.2006 gebar die Hündin meiner Eltern 12 Welpen. Cassidy war die Vierte, die zur Welt kam, ich war bei der Geburt dabei. Ich hatte sie als erste in der Hand und ich wußte, DAS ist mein HERZ!!! Nichts und niemand hätte mich vom Gegenteil überzeugen können!
Ich habe mich an dem Tag entschieden einen 2. Hund zu nehmen und hatte mir eine Hündin ausgeguckt, die mich irgendwie ansprach. Sie war die Dickste und Schwerste im Wurf, sie überrannte alle anderen auf dem Weg zur Zitze, alles war ihr egal. Sie öffnete als Erste die Augen und wurde insgesamt von ihren Geschwistern nicht unbedingt gerne gemocht. Ich nannte sie Naya, weil ich mich ihr irgendwie nah fühlte - meine SEELE... (Naya bedeutet kleine Schwester).
Als Naya 6 Wochen alt war, war ich mir auf einmal nicht mehr so sicher, ob sie es wirklich sein sollte. Sie erschien kompliziert, sie und Cassidy waren HASSFEINDINNEN, alle erzählten mir, ich soll noch einen Rüden nehmen, wenn schon Wurfgeschwister. Ich hatte nur noch eine Hündin im Auge (Emma)... Ich war hin und her gerissen. Zwei Tage lang haderte ich. Am Dritten Tag hatte ich Naya auf dem Arm und sagte zu ihr: "Ich weiß nicht, was ich machen soll. Ich habe Angst, dass das mit euch beiden nicht klappt." Da machte Naya etwas, was sie bis heute macht, sie hüpfte hoch Richtung Gesicht und verpaßte mir einen großen Kussi auf die Nase (damals noch etwas unsanft). Mir liefen sofort die Tränen und ich musste mich einfach bei ihr entschuldigen. Ich erklärte, dass ich nie mehr zweifeln würde und sie wäre mein Hund, gehöre mit zum Team und das würde sich Zeit ihres Lebens nie mehr ändern.
Nun, was soll ich sagen... Cassidy war immer diejenige, die am meisten Stoff von ihrer Mutter bekommen hat und ich dachte: "OH GOTT...die wird die abklopfen ohne Ende!" QUATSCH mit SAUCE... Cassidy hat unglaublich viel Will to please aber auch eine gesunde Form von intelligentem Ungehorsam. Sie is everybodys darling und mein liebes Bärchen und ein absoluter Sonnenschein. Ich habe einmal - da war sie 12 Wochen alt - mit ihr klären müssen, dass es Dinge gibt, die ich von ihr nicht sehen will und seit dem nie wieder. Wenn sie Fehler macht, macht sie sie, weil ich vorher welche mache!
Naya der Ex-Pummel-ich-renn-alle-über-Hund... ist klein, zierlich, nervös, hektisch, ein Mamakind und könnte auch alleine leben. Ich bin sicher, dass sie bei anderen Leuten zum Problemhund hätte werden können - ihr Füssekauen bei mir zeigt, dass sie unglaublich anfällig für Stress ist. Aber ich bin so unglaublich froh, dass ich sie habe. Sie liegt hier neben mir auf dem Sofa und kuschelt ihre Nase an mich. Sie ist total anschmiegsam und mir treu ergeben. Sie ist unbestechlich und hat tolle Menschenkenntnis. Sie hat nen Knall - ehrlich... aber nen liebenswerten! Und ich mag ihre Macken genauso, wie ich sie auch hasse!
Höre auf Deinen Bauch!! Dann wird alles gut! Es gibt keine dominanten Hunden. Dominanz ist ne Beziehung und die ist vom Untergebenen abhängig. Bist Du der Untergebene??????
Lieber Gruß
Jenni
P.S. Ach übrigens...die beiden Erzfeindinnen knutschen übrigens täglich... sie kloppen sich auch täglich, aber auf ne nett-rüpelige Art und Weise... Ich habe NIEMALS Probleme mit oder zwischen den beiden gehabt, die über ein normales Austesten hinaus gegangen wäre!
eigentlich wurde schon alles gesagt, aber auch ich möchte Dir nochmal Mut machen!
Am 10.04.2006 gebar die Hündin meiner Eltern 12 Welpen. Cassidy war die Vierte, die zur Welt kam, ich war bei der Geburt dabei. Ich hatte sie als erste in der Hand und ich wußte, DAS ist mein HERZ!!! Nichts und niemand hätte mich vom Gegenteil überzeugen können!
Ich habe mich an dem Tag entschieden einen 2. Hund zu nehmen und hatte mir eine Hündin ausgeguckt, die mich irgendwie ansprach. Sie war die Dickste und Schwerste im Wurf, sie überrannte alle anderen auf dem Weg zur Zitze, alles war ihr egal. Sie öffnete als Erste die Augen und wurde insgesamt von ihren Geschwistern nicht unbedingt gerne gemocht. Ich nannte sie Naya, weil ich mich ihr irgendwie nah fühlte - meine SEELE... (Naya bedeutet kleine Schwester).
Als Naya 6 Wochen alt war, war ich mir auf einmal nicht mehr so sicher, ob sie es wirklich sein sollte. Sie erschien kompliziert, sie und Cassidy waren HASSFEINDINNEN, alle erzählten mir, ich soll noch einen Rüden nehmen, wenn schon Wurfgeschwister. Ich hatte nur noch eine Hündin im Auge (Emma)... Ich war hin und her gerissen. Zwei Tage lang haderte ich. Am Dritten Tag hatte ich Naya auf dem Arm und sagte zu ihr: "Ich weiß nicht, was ich machen soll. Ich habe Angst, dass das mit euch beiden nicht klappt." Da machte Naya etwas, was sie bis heute macht, sie hüpfte hoch Richtung Gesicht und verpaßte mir einen großen Kussi auf die Nase (damals noch etwas unsanft). Mir liefen sofort die Tränen und ich musste mich einfach bei ihr entschuldigen. Ich erklärte, dass ich nie mehr zweifeln würde und sie wäre mein Hund, gehöre mit zum Team und das würde sich Zeit ihres Lebens nie mehr ändern.
Nun, was soll ich sagen... Cassidy war immer diejenige, die am meisten Stoff von ihrer Mutter bekommen hat und ich dachte: "OH GOTT...die wird die abklopfen ohne Ende!" QUATSCH mit SAUCE... Cassidy hat unglaublich viel Will to please aber auch eine gesunde Form von intelligentem Ungehorsam. Sie is everybodys darling und mein liebes Bärchen und ein absoluter Sonnenschein. Ich habe einmal - da war sie 12 Wochen alt - mit ihr klären müssen, dass es Dinge gibt, die ich von ihr nicht sehen will und seit dem nie wieder. Wenn sie Fehler macht, macht sie sie, weil ich vorher welche mache!
Naya der Ex-Pummel-ich-renn-alle-über-Hund... ist klein, zierlich, nervös, hektisch, ein Mamakind und könnte auch alleine leben. Ich bin sicher, dass sie bei anderen Leuten zum Problemhund hätte werden können - ihr Füssekauen bei mir zeigt, dass sie unglaublich anfällig für Stress ist. Aber ich bin so unglaublich froh, dass ich sie habe. Sie liegt hier neben mir auf dem Sofa und kuschelt ihre Nase an mich. Sie ist total anschmiegsam und mir treu ergeben. Sie ist unbestechlich und hat tolle Menschenkenntnis. Sie hat nen Knall - ehrlich... aber nen liebenswerten! Und ich mag ihre Macken genauso, wie ich sie auch hasse!
Höre auf Deinen Bauch!! Dann wird alles gut! Es gibt keine dominanten Hunden. Dominanz ist ne Beziehung und die ist vom Untergebenen abhängig. Bist Du der Untergebene??????
Lieber Gruß
Jenni
P.S. Ach übrigens...die beiden Erzfeindinnen knutschen übrigens täglich... sie kloppen sich auch täglich, aber auf ne nett-rüpelige Art und Weise... Ich habe NIEMALS Probleme mit oder zwischen den beiden gehabt, die über ein normales Austesten hinaus gegangen wäre!