Der Fahrstuhl des Grauens.Ach, das wollte ich euch noch erzählen.
Die Geschichte hat sich zwar voriges Jahr zugetragen, aber wird mir
vermutlich immer in Erinnerung bleiben.
Ich wohne ja quasi in einem Großstadtdschungel, damit das auch
stilgerecht ist, in einem Hochhaus.
In diesem Haus wohnen natürlich auch viele Hunde, angefangen
vom Chi-Wah-Wah (ich weiß nicht, ob ich das richtig geschrieben habe)
bis hin zur deutschen Dogge ist alles vertreten was Rang und Namen hat.
So ergibt es sich auch, das die Hunde untereinander entweder Freundschaft
schließen, oder auch nicht, oder sich ganz einfach aus dem Weg gehen.
So eine Freundschaft bannte sich zwischen Rakna und einem verspielten
Rüden an.
Der war ca.1,5 Jahre alt und auch ein Mischling, braun gestromt und
etwas größer als meine Rakna, aber das nur am Rande.
Dann wurde mir erzählt und ich habe das Gott sei Dank nicht miterlebt,
das die Haushälterin mit dem Hund Gassi gehen musste.
Sie standen am Aufzug und sie unterhielt sich angeregt mit einer
Nachbarin.
Einer von unseren 4 Aufzügen kam, der Hund stieg ein, die Haushälterin
leider nicht.
So gesehen anfürsich kein Problem, aber der Hund war ja vorschrifts-
mäßig angeleint.
Hund im Fahrstuhl fuhr herunter und erhängte sich an der Leine,
die natürlich am Aufzugsschlitz hängen geblieben ist.
Das ging auch keinesfalls sehr schnell, ich sehe heute noch die
Kratzspuren an der Aufzugsdecke.
Ich bekomme in regelmäßigen Abständen immer Abmahnungen von
der Hausverwaltung, ich sollte doch bitte meinen Hund anleinen.
Das kostet mich ein müdes Lächeln und die Schreiben kommen bei
mir in den runden Ordner (Papierkorb).

Trotzdem wünsche ich euch allen schöne Eiertage
und ein frohes Nest.
Ralf