Gudrun hat geschrieben:Wo sollte die Grenze denn sonst sein? Bitte um konstruktive Vorschläge!
Das ist nicht dein Ernst, oder? Testphase?! Sollen sich Kinder einen Hund zum "Testen" holen? Und bei Nichtgefallen hat man 12 Monate Rückgaberecht?!
Was einen Hund zu halten *wirklich* bedeutet, merkt man doch nicht beim Gassigehen allein! Das merkt man, wenn man mit dem kranken Hund nachts 10 x raus muss, obwohl man am nächsten Tag viel zu tun hat und früh aufstehen muss, wenn man wieder einmal Hundekotze vom Teppich kratzt, wenn der Junghund wieder einmal nur das macht was er will und alle deine tollen Erziehungsideen wie weggeblasen scheinen, wenn man wieder einmal NICHT nur bei Wind und Wetter vor die Tür musste, sondern dann auch noch den ganzen Dreck in der Bude hat, wenn man 150€ beim Tierarzt lässt, weil der Hund am Samstag abend heftig in eine Glasscherbe getreten ist, usw usf.
Was willst du da "testen"?!
Und wie sollte es darüber hinaus auch noch möglich sein, dafür eine "Testzeitgrenze" anzulegen?!
Würdest du dann in Zukunft deine Welpen "testweise" an "kindliche Käufer" rausgeben? Damit die mal schauen können, wie das so ist einen Hund zu haben?
Liebe Akira Sue - dass das nicht witzig gemeint war habe ich durchaus befürchtet. Ich finde es dennoch irgendwie witzig (nenn es von mir aus Galgenhumor), weil es in meinen Augen von ziemlicher Naivität zeugt und mir wieder einmal mehr verdeutlicht, warum genau ich dagegen bin, dass Kinder einen eigenen Hund haben sollen. Es GIBT für sowas keine Zeit die man zugrunde legen kann.
Manche merken erst wenn es darum geht ihren geliebten Hund einschläfern lassen zu müssen, was für eine Verantwortung ein Tier bedeutet. Das kann 10 oder 15 Jahre nach dem Kauf sein, wenn der Hund so lange lebt. Einen Hund zu haben bedeutet nicht nur die Pflicht Gassi zu gehen und Häufchen wegzuräumen, das sind nicht nur Kosten und das ist schon gar nicht immer nur Spaß.
Spätestens dann, wenn man den Tierarzt anruft damit er kommt und das geliebte Familienmitglied tötet (man nennt es in dem Moment "erlösen", damit es weniger nach dem klingt was es tatsälich ist) ist es endgültig vorbei mit dem Spaß. Aber das gehört leider auch dazu. Ebenso wie es dazu gehört, dass Tiere auch mal krank werden, und jeder "gute" Hundehalter wird dann wohl entsprechend mitleiden. Mir zumindest geht es fürchterlich, wenn einer meiner Hunde krank ist. Und ich habe 2 Jahre gebraucht, um über den Tod meines Pflegehundes wirklich einigermaßen hinwegzukommen.
Und du meinst, nach 8 Monaten wisse man, was ein Hund für Verantwortung bedeutet... da kann ich einfach nur noch lachen, tut mir leid.