Hey, ihr Lieben,
vielen, herzlichen Dank fuer die nette Begruessung und euere aufmunternden Worte. Das hilft mir viel, wenn ich so viel Positives lese und vieles, was ich hier von euch so lese ist auch genau so, wie ich mir das auch gedacht habe.
Also, an dem Kampfhund-Gesetz kann es hier nicht liegen, denn in WA sind Pitbulls und dergleichen erlaubt und es sitzen hier so UNGLAUBLICH viele Pitbulls in den Tierheimen, das ist wirklich entsetzlich! Ich moechte einfach nicht einer dieser Besitzer werden, die dann am Ende nicht mit ihrem Hund klarkommen wegen zu wenig Rasse-Erfahrung, aber ich bin auch nicht jemand, der beim kleinsten Problemchen gleich aufgibt.

Ich hab halt nur oefter schon mal gelesen, dass Pitbulls, dadurch dass sie ja urspruenglich als Kampfhunde gezuechtet wurden grundsaetzlich nicht mit anderen Hunden auskommen und hab da einfach ein bisschen Angst um meine liebe Alinga, die ja so hundefreundlich ist. Ich will nicht, dass ihr das mit dem kleinen Rabauken verdorben wird, aber so wie es im Moment ist, hat sie schon die Ueberhand und zeigt ihm auch mal, wenn es ihr zu viel wird. Ich denke, das ist ein ganz normales Verhalten der Beiden und ich sehe keinen Grund einzugreifen, oder so. Die meiste Zeit spielen sie Tug (jeder der beiden zieht an einem Ende des Spielseils) und sind damit zufrieden, bis der Kleine dann anfaengt, in Alinga's Lefzen, oder ihren Hals zu beissen. Aber wie ihr schon sagt, ich denke da sind wahrscheinlich andere Welpen auch so und er hatte halt nicht genug Zeit mit seiner Mutter und seinen Wurfgeschwistern, um die Beisshemmung schon zu lernen. Alinga's Anwesenheit hilft ihm hoffentlich dabei und ich hoere immer sofort zu spielen auf, wenn er anfaengt, mich zu beissen, oder gebe ihm alternativ dann halt ein Kauspielzeug in den Mund und lobe ihn, wenn er dann darauf herumbeisst, anstatt mich zu 'bearbeiten'.
Mit den Katzen ist das auch noch so ne Sache, weil er im Eifer des Gefechts schon auch mal hinter ihnen herrennt, obwohl ich auch das immer sofort zu unterbinden versuche, so dass er sie am besten in Ruhe laesst. Der Kater laesst sich das leider gefallen und kommt dann noch manchmal sogar her, was es mir natuerlich nicht immer leicht macht. Aber auch daran arbeite ich und denke, dass ich das schon hinbekommen werde. Zum Glueck haben die Katzen ja den Vorteil, dass sie Hoehen erklimmen koennen, wo die Hunde nicht hinkommen bzw. wenn Zero erst mal etwas groesser ist und nicht mehr ueberall rein bzw. drunter passt, dann wird es fuer die Miezen noch einfacher. Und bis dahin hoffe ich eigentlich, dass ich ihn so ein wenig desensibiliseren kann, was die Katzen angeht... eben mit viel Geduld!
Das Bild von Hund und Frauchen im Kennel find ich ja auch zu witzig! Ich werde das also jetzt noch mal neu angehen und ich denke fuer ne Weile seinen Kennel hier zu uns ins Wohnzimmer stellen, damit er sich nicht so von der Welt abgeschnitten vorkommt. Dann werde ich anfangen, hauptsaechlich um den Kennel herum mit ihm zu spielen, ihm dort drin Leckerchen zu geben und hoffe, dass er sich doch noch daran gewoehnt, denn wenn ich mal ne Weile weg muss, dann muss er nun mal da rein. Ist gar nicht so einfach, das mit ihm zu ueben, weil Alinga ja meistens dabei ist und die LIEBT Kennel jeder Art und springt dann immer sofort rein, sobald sie ne geoeffnete Kennel-Tuer sieht. In Zero's Kennel haben wir jetzt allerdings hinten eine Konstruktion reingemacht, um den Platz im Kennel fuer ihn zu verkleinern, damit er nicht in eine Ecke reinmachen kann und sich in die andere Ecke legen kann. Bis jetzt scheint das ganz gut zu klappen, jetzt muss ich ihn nur noch daran gewoehnen, dass er ruhig drinnen bleibt und nicht immer so ein Theater macht, wenn er mal ein Weilchen im Kennel bleiben muss. Viiiiel Arbeit mit so einem Welpen, aber wir werden das schon hinkriegen.
Ui, jetzt hab ich hier nen halben Roman geschrieben....
