Wir haben seit vorletzter Woche eine 6,5 Jahre alte Hündin aus dem Tierheim, die sich alles in allem ganz prima macht! Sie läuft toll mit und ohne Leine, fährt schön Auto, ist superlieb, sozial mit anderen Hunden und macht uns alles in allem sehr viel Spaß.
Nun tut sich seit einigen Tagen folgendes Problem auf: wenn meine Kinder sich schnell bewegen oder angelaufen kommen, knurrt und bellt sie. Vorhin sprang sie auf meinen 7Jährigen Sohn zu und schnappte nach ihm. Sie hat ihn im Prinzip nicht berührt und ich habe auch gleich mit ihr geschimpft, aber ich will gar nicht erst, dass das hier ausartet! Ich will weder, dass der Hund wieder weg muss (und schlussendlich entschiede ich mich FÜR meine Kinder!!!), noch dass meine Kinder Schaden erleiden.
Ich hab das Gefühl, als beginne sie langsam sich hier einzuleben und uns zu verteidigen. Genau so scheint das jetzt wohl eine Rangfolgen-Klärung mit den Kindern zu sein, die diese natürlich "gewinnen" müssen. Ich hatte 12 Jahre einen Labrador, der absolut lieb zu den Kindern war und bin nun etwas unsicher, wie ich Kinder und Hund unterstützen kann, dass sie miteinander klar kommen.
Die kleine Maus scheint Schlimmes erlebt zu haben: bei schnellen Arm- oder Handbewegungen geht sie regelmäßig in Knie und hat offensichtlich Angst. Stöckchen werfen geht gar nicht... davor hat sie auch Angst. Meine Kinder sind 7 und 13 Jahre alt. Sie sind sehr lieb mit dem Hund und lassen ihn auch in Ruhe (das heißt kein ständiges Gezupfe oder Gemache an dem Tier!). Aber natürlich wollen sie ihn auch streicheln und mit ihm umgehen!! Nach der kleinen Attacke von vorhin hat unser Hund auch schon wieder an den Händen meines Sohnes geschnüffelt und sich streicheln lassen...
Habt ihr Tipps, wie ich das hinkriegen kann?
Vielen Dank im Voraus für eure Hilfe!!
Asja