Tala hat geschrieben:Hallo Ingrid,
auch wenn dein hund Recht hat, den anderen zurechtweisen zu wollen, muss er lernen sich zu kontrollieren.
Ich kann ja auch nicht durch die Stadt laufen und dicken Kindern das Eis aus der Hand hauen, um ihnen einen Apfel zu geben. Ist nicht meine Aufgabe...
Echt jetzt nicht ? *öhm* kein Wunder, dass mich die Kinder immer so entsetzt ansehen
Aber nun frag ich mich liebe Frau Ristenpart

, bedroht ein dickes Kind, welches mal wieder ein Eis frisst (ups, sorry isst !) in irgendeiner Art und Weise meine Familie bzw. kann es mich durch dieses Verhalten irgendwie gefährden ??
Hunde mit unausgeglichener Energie "können" das Rudel in Gefahr bringen. Beispiel Jagd oder Beispiel Begegnung mit Fremdrudel !!
Daher ist es in ihren Instinkten heute noch drin (mal mehr mal weniger) solche Energien zu korrigieren !!
Das soll ja aber auch nur zur Findung des Grundes dienen. Etwas tun sollte man natürlich trotzdem
Der allererste Schritt wäre den eigenen Hund soweit führen zu können, dass er auf Anordnung die Korrektur des unausgeglichenen Hundes unterlässt !
Aber der zweite und noch viel wichtigere Schritt wäre den unausgeglichenen Hund dabei zu helfen seine Ausgeglichenheit wieder zu finden. Also liegt die Hauptanforderung eindeutig bei den Haltern des anderen Hundes.
Ist der Hund so aufgedreht, ist er eh nicht "wirklich" Aufnahmefähig um etwas zu lernen !
Ich verweise nur auf Millan`s Formel: Bewegung - Disziplin - Zuneigung
Wenn ich mit meinem 9 Monate alten Labi-Staffi-Mix (wat für ne geile Mischung *seufz*

) der einige Stunden des Tages alleine Zuhause rumgammeln musste, weil die Halter das Geld nach Hause bringen müssen, vor der HuSchu ne kurze Gassierunde zum Lösen gehe, denn schließlich bekommt er ja in der HuSchu Bewegung, dann kommt er mit aufgestauter Energie dort an.
Dies ist weder gut für die anderen Hunde, die vielleicht gerade ihre Ruhe gefunden hatten und eben auch nicht für den Labbi-Staff-Mix, der dadurch kaum Aufnahmefähig ist.
Also ist des Rätselslösung doch ziemlich einfach ! Bewegung !
Je nach Energielevel eine 3/4 Stunde bis 1 1/2 Stunden vorher auspowern.
Fahrrad fahren, Inlinern, oder straigth Rudellauf tätigen !
Eigentlich doch ganz einfach, oder ? Man muss halt nur bereit sein Zeit und Kraft in seinen Hund zu investieren !
Somit sind hier, wie immer die Menschen gefragt, du solltest also deinem Hund erklären, dass DU den auf Distanz hälst und der Besitzer des hibbeligen Hundes sollte seinen Hund ins Gleichgewicht bringen.
WIE genau, kann ich dir leider nicht sagen, weil ich euch nicht kenne.
Lieben Gruß, Nanette