Gudrun hat geschrieben:
Hund wie Mensch: Allesfresser! Stärke verdauen gehört dazu.
genau.
Ein Buch , ein Ratgeber oder eine Internetseite mit etwas Anspruch, sollte ein so komplexes
Thema ,wie die Hundeernährung, etwas genauer und kritischer beleuchten.
Selber denken ist immer gut. Alles kritisch zu hinterfragen ist noch besser.
Ziel für jeden Hundebesitzer sollte sein- die Aneignung von Basiswissen. Das kleine 1x1 der Hundenährung.
Das hat sich sich im Laufe der Jahrhunderte nämlich nicht geändert.
Zum Beispiel: Proteine- Fette -Kohlenhydrate und deren Bedeutung in der Hundeernährung.
Wer sich dafür nicht interessiert, fällt leicht auf unsinnige Empfehlungen herein, weil er seriöse Konzepte von unseriösen Geldschneidereien und Modeerscheinungen nicht unterscheiden kann.
Beim Barfkonzept schreibt ohne Nachzudenken einer nur vom anderen ab und am Ende entstehen dann diese Mythen. ( Hund=Fleischfresser, Entgiftung, hohe Eiweissmengen schaden nicht, Getreide Auslöser für Gelenkerkrankungen, Allergien und Krebs - die Liste ist lang.
Je öfter so etwas wiederholt wird, desto glaubwürdiger wird es, bis es dann zum Dogma erhoben wird, über das irgendwann kaum mehr jemand nachdenkt - oder sich nachzudenken getraut.