Tenni hat geschrieben::lol: @ babsi
selten so nen schwachsinn gelesen
Babsi, mal wieder geht es gar nicht um deinen eigenen Hund.
Zu dem Thema finde ich einen der Einführungstexte von den Gesunden Hunden (Quelle:
http://www.gesundehunde.com/sites/ernaehrung.php) sehr gut:
Die Ernährung ist wahrscheinlich das wichtigste Standbein einer guten Gesundheit. Leider haben die meisten Hundebesitzer die Verantwortung für die Ernährung ihres Hundes an die Tierfutterhersteller abgegeben. Es ist bequemer und einfacher, einen Sack Futter zu kaufen und den Angaben des Herstellers zu glauben, als sich eingehend mit dem Thema Ernährung zu beschäftigen.
Das Ergebnis der Fütterung mit dieser auf Getreide basierenden Nahrung wird immer deutlicher durch den enormen Zuwachs an Krankheiten in unserer Hundepopulation. Krebs, Allergien, Pankreatitis, Pankreas-Insuffizienz, Hautprobleme, Nieren- und Lebererkrankungen, Immunschwäche, Fruchtbarkeits- und Wachstumsstörungen treten immer häufiger auf und lassen sich nicht einfach mit Überzüchtung erklären.
Ein Organismus braucht mindestens 10.000 Jahre, um sich auf eine totale Ernährungsveränderung umzustellen. Um sich auf Fertigfutter umzustellen, hatte der Hund etwa 60 Jahre. In diesen 60 Jahren hat sich der allgemeine Gesundheitszustand unserer Hunde verschlechtert. Das hängt unter anderem mit der nicht artgerechten Ernährung zusammen.
Ich kann es nachvollziehen, wenn man aus verschiedenen Gründen nicht barfen will. Doch dann sollte man sich ein wenig schlau machen - und wird danach ganz sicher nicht Pedigree oder anderes Discounterfutter füttern.
Zu Veranschaulichung habe ich hier mal die Liste der Inhaltsstoffe vom Trofu "Pedigree Gesunde Vitalität mit 5 Sorten Fleisch und Gemüse" herausgesucht (Quelle:
http://www.pedigree.de/pedigree/de/prod ... _1743.aspx):
Getreide (mind. 4% Weizen, mind. 4% Mais), Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse (mind. 4% 5 Sorten Fleisch in den braunen Brocken), Öle und Fette (mind. 0,2% Fischöl), pflanzliche Nebenerzeugnisse (mind. 3% Zuckerrübenschnitzel), Mineralstoffe, pflanzliche Eiweissextrakte, Gemüse (mind. 4% Karotten im orangenen Brocken, mind. 4% Bohnen im grünen Brocken)
"Getreide" an erster Stelle ist schon mal ein Ausschlusskriterium für mich. Hunde sind Fleischfresser und nicht in erster Linie Pflanzenfresser (s. Link zu den Gesunden Hunden). Übrigens konnte ich auf der Homepage der Firma keine Info darüber finden, ob sie gentechnisch verändertes Getreide verarbeiten...
"Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse" - da kann alles drin sein, von Klauen und Hufen über Federn, Innereien, Haut etc. oder auch ein wenig Muskelfleisch.
"Öle und Fette" können überall herkommen. Bei einem Unternehmen (Mars Inc.), in dessen Fokus die Herstellung von Schokoriegeln steht, könnte man annehmen, dass aus den Produktionsketten der Riegel einfach das Abfallöl weiterverwendet wird.
"Pflanzliche Nebenerzeugnisse" wie z.B. Rübenschnitzel sind oft sehr billige Stoffe, die dem Hund aber kurzfristig ein Sättigungsgefühl verschaffen - der Nährwert ist annähernd Null.
"Pflanzliche Eiweißextrakte" sind sehr billige Klebemittel, die z.B. aus (gentechnisch) verändertem Soja gewonnen werden können und aus denen der Hundekörper auch kaum etwas für sich ziehen kann.
Hinzu kommen nun noch die netten Zusatzstoffe (Quelle: s.o.):
Mit Antioxidanzien (EG Zusatzstoffe): BHA, BHT und Propylgallat
Mit Farbstoffen (EG Zusatzstoffe): Annatto, Kupfer-Chlorophyll
Mit Konservierungsstoffen (EG Zusatzstoffe): Kaliumsorbat
Ganz ehrlich: Sowas will ich nicht in meinem Hund haben. Leider müssen Futtermittelhersteller auch nur die Stoffe angeben, die sie selbst noch zugeben. Wenn einzelne Inhaltsstoffe schon Konservierungsstoffe etc. enthalten, dann müssen diese nicht mit aufgeführt werden. Eine ähnliche Aufschlüsselung über Trofus findet man hier:
http://www.von-burg-blankenheim.de/html/ernaehrung.htmlZum Glück gibt es auch einige Trofus wie Wolfsblut, Yomis, Bosch, Orijen, Lupovet u.v.m., die tatsächlich auch so etwas wie Fleisch enthalten.