SophiAAAAAAA
Es ist in erster Linie einfacher

Wir haben Ella auch Sachen wie Pfote geben, Slalom durch die Beine laufen etc. beigebracht. Mir geht es aber nur darum, was ich grundlegend dafür brauche, 1. meinen Hund zu führen und 2. mich mit ihm sicher und so unangeleint wie möglich in der Umwelt zu bewegen. Um Ella über Hindernisse oder ihren Ball suchen zu schicken oder warten zu lassen, muss ich auch nicht viel reden.
Ich verwende auch Kommandos, wie zB heute auf der Morgenrunde, wenn sie 30 m von mir entfernt den Ball doch nochmal ablegt, weil Familie Hase auf der Wiese unterwegs war

da musste ich sie erinnern ("Apport"), dass das Ding ursprünglich wieder zu mir sollte. Ich würde (und werde

) aber bei meinem nächsten Hund, der möglichst "ungebildet" ist, versuchen, ohne klassisch Sitz, Platz, Fuß auszukommen. Bin jetzt schon gespannt
Ich bin wie gesagt auch nicht "gegen" Kommandos. Nur muss man sich immer überlegen, was man will und was man dem Hund eigentlich mitteilt, und ob eventuelle Probleme daran liegen, dass er nicht will (selten) oder dass er nicht (verstehen) kann (oft). Wenn ich angespannt beim Waldspaziergang selber permanent nach Wild suche, freut sich mein Hund natürlich, dass wir gemeinsam jagen... Oder wenn ich vor dem Rückruf immer nach einem Leckerli krame, gehört dass dann natürlich zum Rückrufkommando dazu.
Wenn wir unterwegs sind, möchte ich gerne Situationen erkennen und bewerten können. Das heißt, ja, ich möchte nicht überholt werden. Das setze ich durch mit grün-gelb-rot. Mein Hund ist verfressen (Rattengift war schon mal drin ...

), großen Hunden aufgrund schlechter Erfahrungen gegenüber manchmal ängstlich und jagdlich ambitioniert. Daher habe ich sie gern in meinem Einflussbereich. Beispiel: Wir treffen auf einen sehr unentspannten Hund. Variante 1: Mein Hund läuft weit voraus und trifft als erstes mit ihm zusammen. Rückruf wäre hier schlecht, denn wenn der andere der Meinung ist, dass noch nicht "fertig gesprochen" wurde und Ella sich (am Ende noch schnell) entfernt, kann das eine ernste Maßregelung/Keilerei hervorrufen, die ich meinem Hund gerne erspare. Variante 2: Ich laufe voraus, sehe, dass der andere Hund nicht entspannt ist, gehe Ärger aus dem Weg und weiche aus. Ich bin auch oft unangeleint auf Straßen unterwegs, da ist es besser, wenn sich mein Hund an mir orientiert (ich laufe am Rand = er bleibt auch am Rand), und das geht besser, wenn er neben oder hinter mir läuft. Im Spiel mit anderen Hunden oder mit mir hat Ella alle Freiräume, aber wenn wir gemeinsam "ordentlich" laufen, grenze ich sie ein. Da findet man auch ZUSAMMEN schneller Mäuselöcher, in denen man wühlen kann ...
