Aussi-Fan hat geschrieben:Einen Sheltie finde ich auch passend. Ist halt ein kleiner, lebendiger Collie.
Wie wäre es denn, wenn du erstmal einen Hund zur Pflege aufnimmst? Dann siehst du mal, wie das wirkliche Leben mit Hund ist.
Also im Großen und Ganzen stimme ich mit Aussi-Fan überein.
Shelties habe ich durch meine Freundin kennengelernt und finde sie sehr schön: nicht so "unhandlich" wie ein großer Hund, d.h. Du kannst den Hund auch eher mal mit wohin nehmen.
Falls Du Interesse hast, dann kann ich Dich gerne mal an meine Freundin weiterleiten. Die kann Dir eine Menge über die Rasse erzählen.
Die Idee mit einem Pflegehund finde ich toll!
Die Sommerferien stehen vor der Tür und ich bin sicher, dass manche Leute einen Platz für ihren Hund während des Urlaubs suchen.
Du hättest dann sogar die Gelegenheit, dass ihr euch vorher mal beschnuppern könntet.
Allerdings muss ich an unseren eigenen Weg zum Hund denken.
Auch ich hätte für mein Leben gern als Jugendliche einen Hund gehabt! Leider war meine Mutter nicht einverstanden, da sie nach einem Beißvorfall als KInd Angst vor Hunden hatte. Das musste ich so akzeptieren. Und ich bin heute sicher, dass es gut so war!
Nach dem Abi habe ich in Braunschweig eine Ausbildung zur Krankenschwester begonnen und wäre so bei 8-Stunden-Schichten dem Hund in keiner Weise gerecht geworden.
Und danach galt es erst einmal im Beruf Fuß zu fassen, eine Familie zu gründen und unser Haus umzubauen.
Als wir uns 2002 entschlossen, einen Jack Russell zu holen, da haben uns viele für verrückt gehalten!
Ich muss sagen, ich bin froh, dass wir uns nicht haben beirren lassen, denn Arthos ist das Beste, was unserer Familie passieren konnte!
Meiner Meinung nach ist es wichtig, dass Du Dich auf die Bedürnisse des Hundes einstellen.
Es wird sicher den ein oder anderen Rückschlag geben, aber davon darfst Du Dich nicht beeindrucken lassen, denn das hat sicher jeder von uns hinter sich!
Als Züchter muss ich sagen, dass ich arges Bauchweh hätte, Dir einen Hund zu geben.
Das hat keinesfalls mit Deiner Person zu tun, sondern einfach mit der Tatsache, dass sich in den kommenden 10 Jahren eine Menge in Deinem Leben ändern wird.
Für mich wäre also Deine Mutter entscheidend.
Allerdings muss ich ganz klar sagen, dass hier einige Bedenken zu sehr an den Haaren herbeigezogen sind.
Auch bei mir kann sich wahnsinnig schnell etwas verändern: die familiäre Situation verändert sich, man verliert den Job oder ein Unfall zerstört die Familie.
Bei mir war es im letzten Jahr sehr krass, als ich als Krankenschwester in der Onkologie (Krebserkrankungen) mit einem mal selbst betroffen war.
OP, Strahlentherapie und eine anschließende Reha nahmen viel Zeit in Anspruch. Und zu allem Unglück wurde dann im Juni auch mein Mann sehr krank und musste notfallmäßig operiert werden.
Wenn es kommt, dann kommt es halt ganz dick!
Unser Sohn Aaron (damals 13 Jahre alt) war uns eine große Stütze, denn wenn er sich nicht um die Hunde gekümmert hätte, dann wüsste ich nicht, was passiert wäre.
Denn neben unseren beiden JRT Arthos und Chess sind auch die JRT meiner Schwiegereltern Paula und Andra bei uns eingezogen.
Du siehst also ganz klar, dass es bei uns nur MITEINANDER geht!
Auch die Arbeit bei unserem 1. Wurf 2007 habe ich nur geschafft, weil sowohl mein Mann als auch Aaron mich ganz gewaltig unterstützt haben.
Mensch, das ist nun aber ein richtiger Roman geworden...Tschuldigung!
Ich finde es aber super, dass Du Dir vorab soviele Gedanken machst!
Bin schon gespannt, wie es bei Dir weiter geht!
LG Anja