Fallada hat geschrieben:Was empfiehst Du, Lotte,zusammengefaßt als "gesunde Ernährung" bei einem Hund?
LG Fallada
PS: was heißt :"gebarft"?

tja gute frage ...
also BARF heißt erstmal "biologisch artgerechte rohfütterung" bzw. "bones and raw food" der hund bekommt rohes fleisch, knochen und ein bisschen obst gemüse, teilweise auch getreide, dazu gute öle und wenn mans übertreiben will noch jede menge schnickschnackpülverchen...
der hund darf alles außer schwein bekommen, da das einen, für menschen ungefährlichen, für hunde tödlichen virus enthalten kann. das gilt übrigens auch für trockenartikel aus schwein WENN sie nciht bei hohen temperaturen getrocknet wurden. müssen sie zwar eigentlich, aber man weiß ja nie wer wo sparen möchte, deswegen gibts hier einfach garkein schwein!
ist halt eine sehr natürliche ernährungsweise, außerdem ist es günstiger alsfertigfutter. kannst mal in die suchfunktion eingeben, da gibt es mengenweise material zu...
da meine hündin barf nicht vertragen hat sind wir wieder bei trockenfutter. ansonsten halte ich es bei der ernährung meines hundes wie bei mir selber auch: die mahlzeiten sollen zu 98% gesund sein, dann darf zwischendurch auch mal genascht werden.
also gibt es auch ab und an nudeln, trockenes brot oder andere tischabfälle, weils halt einfach schmeckt. außerdem gibts auch leckerlies in denen weizen drin ist, obwohl ich das in futter so nicht haben will...
futter:
von nassfutter halte ich nicht viel. man bezahlt einfach so viel wasser... wenn dann eines wo zw 70 und 90% fleisch drin sind udn der rest gemüse udn ein bisschen öl. dosenbarf quasi.
beim trofu achte ich darauf:
- dass die herstellung transparent ist ("nebenerzeugnisse" dürfen ruhig drin sein, denn das können hund ja essen - pansen, ... - aber es sollen halt keine federn usw. sein, bei guten firmen steht das dabei oder man kann fragen)
- kein zucker
- keine geschmacksverstärker (gluten, hefeextrakt...)
- keine künstlichen konservierungsstoffe
- kein weizen, mais oder soja
- möglichst keine rübenschnitzel (billiges füllmaterial)
- möglichst wenige zutaten, hat ja auch was mit natürlichkeit zu tun
- gerne kräuter
- gerne nur eine fleischsorte
- gutes öl (lachs, olive, raps, ...)
- kein "pflanzenfett" o.ä.
hm die liste kann wohl beliebig fortgesetzt werden...
dann muss es noch:
- nicht stinken
- der hund darf danach nicht stinken
- und letztendlich soll es vorallem auch noch schmecken!
